Samstag, 28. Juni 2008

Diablo 3 Offiziell!

Darauf haben Fans seit fast einem ganzen Jahrzehnt gelechzt: Diablo 3 wurde auf der Blizzcon nun endlich angekündigt. Dazu gibt es einen sehenswerten Teaser und sogar Spielszenen. Vor 2010 braucht man sicherlich nicht mit der Veröffentlichung zu rechnen.

Der Teaser-Trailer:


Spielszenen:

Freitag, 27. Juni 2008

Schlaaaaaaaaaaaand im Finale

Na wer hätte das gedacht. Unsere Nationalmannschaft in einem EM Finale. Nach 12 Jahren endlich mal wieder Finalluft schnuppern. Oh man, das wird schwer gegen Spanien. Aber ich denke mal, das wir das packen werden. Mit den Fans im Rücken wird unsere Mannschaft das Finale mit 3:2 gewinnen. Also Jungs und Mädels, Drückt alles was man nur drücken kann am Sonntag :-)

Crysis Warhead: Erster Trailer



Crysis Warhead ist kein direkter Nachfolger, sondern erzählt die Geschehnisse von Crysis aus der Sicht des Charakters Psycho.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Samstag, 21. Juni 2008

Goin Downtown (PC-Review)

Genre: Point & Click-Adventure
Erschienen: Mai 2008 für PC
Alterseinstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. § 14 JuSchG

Das Adventure-Genre erlebt momentan einen ungeahnten Boom. Doch neben den richtig miesen Trittbrettfahrern haben sich mittlerweile ein paar wirklich gute Sachen etabliert, beispielsweise die deutsche Entwicklerschmiede von Silver Style. Diese landeten 2004 mit The Fall eine kleine Überraschung im Adventure-Genre. Seit Simon the Sorcerer 4 haben sie sich aber dem Adventure-Genre verpflichtet, es folgte Everlight und nun Goin Downtown...

New York 2072: Der Polizist Jake scheint das Unglück magisch anzuziehen. Erst vor kurzem verstarb seine geliebte Frau, zu allem Pech durch einen Polizeiübergriff. Diese Krise macht ihm ziemlich zu schaffen, zurückgezogen und verbittert hat er sich zurückgezogen. Dann kommt es zum nächsten Unfall, eine völlig verwirrte Prostituierte stürzt sich aus einem Hochhaus, genauer gesagt aus Jake´s Zimmer... Was zuerst nach einem gewöhnlichen Selbstmord aussieht, entpuppt sich als interessanter Kriminalfall. Genau das richtige für Jake, der endlich wieder einen neuen Lebensantrieb hat!












Der Science-Fiction-Thriller präsentiert sich dabei als klassisches Point & Click-Adventure in ansprechender und hübscher Comic-Grafik. Es gibt zwar nicht wirklich viele Schauplätze und Charaktere, das vorhandene weiß aber durchaus zu faszinieren, dafür gibt es einfach noch viel zu wenige Videospiele in diesem Stil. Zum Stilmittel der Entwickler gehört wohl auch, ein paar unwichtige Personen nicht zu texturieren, das sieht mitunter ein wenig komisch aus, die wirklich wichtigen Charakter kann man so an 2 Händen abzählen, wovon wiederum nur wenige wirklich herausstechen. Einen Tag- und Nachtwechsel hat das Adventure ebenfalls zu bieten, was eigentlich bei jedem Spiel ein netter Positivpunkt ist. Hier leider nicht, denn dieser vollzieht sich nicht in Echtzeit, sondern per simplen Klick ziemlich unglaubwürdig und aufgesetzt auf den PM/AM-Button. Gut zur Atmosphäre trägt die professionelle deutsche Synchronisation bei, auch wenn sie manchmal unfreiwillig komisch wirkt (z.B. beim Computerfreak).












Ein Spiel dieses Genres fällt und steigt mit seinem Rätseldesign. Erstmal das Gute und Tolle: Die Rätsel sind allesamt ziemlich logisch und einleuchtend aufgebaut, sodass ein Abspinksen in der Komplettlösung nicht nötig ist. Also das ideale Spiel für Neueinsteiger, die sich über die Hilfestellungen im Tagebuch freuen werden. Wo wir natürlich auch schon beim Schlechten wären: Profis und Fortgeschrittene sind ziemlich unterfordert und originell (wie auf der Packungsrückseite angepriesen) sind nur ganz wenige Momente. Eine ganz tolle ist Idee kommt leider erst im letzten Drittel, nämlich der CIS - eine Simulation, die es der Polizei erlaubt, Verbrechen zu simulieren. Das ist auch der Schlüssel zur Aufklärung des Falls, auch wenn diese noch nicht ganz ausgereift ist. Ab und an hatte ich schonmal Probleme beim Betreten eines neuen Schauplatzes, die per praktischer Übersichtskarte ausgewählt werden können. Diese Probleme äußerten sich im kurzen Einfrieren des kompletten Geschehens, was ich erst als Aufhängen des Spiels deutete, nach kurzer Zeit ging es aber weiter. Weiterer Negativpunkt ist die viel zu kurze Spielzeit, nach 6 bis aller höchstens 8 Stunden ist man durch.



Wertung: 7,7/10

Call of Duty 5 und Herr der Ringe Conquest: Erste Trailer!

Hier das Ding zu Call of Duty 5:



Und hier das Ding zu Herr der Ringe Conquest:

Samstag, 14. Juni 2008

Killswitch (PC-Review)

Genre: 3rd-Person-Shooter
Erschienen: 2004 für PC, Xbox und PS2
Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahre gem. § 14 JuSchG
Es gibt solche Spiele, deren Vorzüge man erst Jahre später zu schätzen weiß. Killswitch aus dem Jahr 2004 von Namco ist so eines, denn hinter dem erstmal gewöhnlichen 3rd-Person-Shooter steckt viel mehr als man auf den ersten Blick denkt.

Davon träumen wir doch alle: Einmal als Ein-Mann-Armee ohne Rücksicht auf Verluste verheerende Kriege verhindern und den Terroristen den Garaus machen. Killswitch nimmt sich diesem Thema an, als namenloser Söldner mit ordentlich Feuerkraft ausgestattet wird der Spieler in 18 Levels und 6 verschiedenen Schauplätzen abgesetzt mit nur einem Ziel: Alles und jeden umzunieten, der den Bildschirm betritt. Aus der 3rd-Person-Ansicht, tasten wir uns von Deckung zu Deckung mit Hilfe des damals einzigartigen Offensive-Cover-System - welches später von so vielen Spielen übernommen und perfektioniert wurde, namentlich genannt beispielsweise Rogue Trooper, Infernal und kein anderes Spiel als Gears of War. Da es hier leider überhaupt kein Speichersystem (noch nichtmal Rücksetzpunkte) zwischen den Einsätzen gibt ist taktisches Vorgehen angesagt: Jeder Treffer könnte der letzte sein - was besonders in den letzten Missionen zu Frustgefahr führt. Ein Ableben ist gleichbedeutend mit dem kompletten Neustart der Mission.









Grafisch zeigt sich der Titel eher bieder, eine klare Konsolenportierung liegt hier vor. Immer wieder werden mysteriöse Storyschnipsel zwischen den Missionen eingeblendet, die erst zum Ende hin ein Ganzes ergeben. Trotzdem kann man sich die Story schenken. Dafür macht das Gameplay einfach viel zu viel Spass. Muntion sammelt ihr von gefallenen Gegnern ein und soviel sei gesagt: Es wird viele von ihnen geben. Mit einem ordentlichen Speichersystem, einer besseren Grafik und einer längeren Spielzeit hatte Killswitch durchaus das Zeug zum Shooter-Klassiker, ist aber gerade wegen dieser Mankos in den Händlerregalen stehen geblieben bis heute. Wenn ihr mal davor steht, greift ruhig zu.





Wertung: 6,8/10

Freitag, 13. Juni 2008

Neue Kritik auf Gameswelt.de!

Hier gibts meine aktuellste Kritik auf Gameswelt, gleichzeitig meine erste Review zu einem PSP-Spiel:


Sonntag, 8. Juni 2008

Ankh Trilogie (PC Review)




Genre: Point & Click Adventure
Erschienene Spiele für PC: Ankh am 31.10.2005, Ankh: Herz des Osiris am 30.10.2006, Ankh: Kampf der Götter am 15.11.2007
Alterseinstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. § 14 JuSchG

Seit 2005 machen sich die deutschen Entwickler von Deck13 unter Adventure-Spielern einen Namen. Nicht nur die hier vorgestellte Ankh-Trilogie sondern auch Jack Keane geht auf ihr Konto. Demnächst erwartet uns sogar das erste waschechte Rollenspiel mit Venedig als Location. Nach dem großen Test zu Jack Keane habe ich nun auch alle 3 Ankh-Teile beendet und schilder meine Eindrücke.

Hauptdarsteller in allen 3 Episoden ist der junge Tolpatsch Assil, der im fernen Ägypten - genauer gesagt in Kairo und Umgebung - auf einer selbst organisierten Party in der Pyramide unabsichtlich das Grab des Skarabäerkönigs entweiht und von nun an dessen Ankh tragen muss. Dieser Gegenstand ist dann auch der Hauptbestandteil aller 3 Teile, die allesamt eine abgeschlossene Handlung haben. Doch die Story dreht sich nicht nur um die alte Ägyptische Geschichte sondern beinhaltet viele Querverweise zur heutigen modernen Zeit, in der wir leben. Dieser besondere Mix macht den Humor der Spielreihe aus, sodass auch Geschichtsmuffel hier ihre helle Freude haben werden. Doch Assil ist nicht die einzige steuerbare Figur: Abschnitte mit der gewieften Thara und der schusselige Pharao nehmen ebenfalls ein wenig Platz im Spiel ein. Größtenteils bleibt man aber bei Assil und nur selten ist direkte Zusammenarbeit zwischen den Charakteren nötig.










Da Humor ja immer Geschmackssache ist, wird mit diesen Spielen sicherlich nicht jeder glücklich. Jedoch nahmen sich die Entwickler die ehemaligen Adventure-Größen von Lucas Arts als Vorbild und auch zur Hilfe, um einen gewisses Niveau zu erreichen. Das ist ihnen auch zweifellos geglückt. Neben den lustigen und perfekt vertonten Charakteren kommt es immer wieder zu abstrakten Situationen. Oder habt ihr schonmal von einer Camel O Wash gehört, also einer Kamel-Waschanlage. Oder wie wäre es mit einem zahnlosen Krokodil? Da gibt es wirklich einige gelungene Momente, die immer wieder zum Schmunzeln bringen werden, auch wenn das ganze zu kaum einem Zeitpunkt zumindest in diesem Punkt an Sam & Max rankommt. Dafür ist das Rätseldesign ausgereifter: Gegenstände lassen sich miteinander zweckmäßig, aber auf irgendeine Weise logisch kombinieren ohne in großartige Sackgassen zu stolpern. Dazu geben die Charaktere schonmal entscheidende Tipps, falls ihr wirklich mal nicht weiter wisst.
Müsste ich die Spiele einzeln bewerten, so müsste ich gestehen, dass mir Herz des Osiris am besten gefallen hat: 3 spielbare Charaktere, der Humor kommt hier am besten zum Tragen und letztendlich eine nostalgische Code-Scheibe, die dieser Episode beiliegt. Der erste Teil hat dafür die klar längste Spielzeit, Teil 3 dafür die abwechslungsreichsten und vielleicht schönsten Schauplätze, auch wenn das Ende ein wenig länger hätte ausfallen können.










Ankh zeigt sich für ein Adventure recht hardwarehungrig: 2 Ghz und mindestens 512 MB Arbeitsspeicher solltet ihr schon haben, um die hübsche 3D-Grafik mit ihren guten Animationen in voller Pracht genießen zu können. An ein paar Stellen zickt die Steuerung leider ein wenig rum, sodass ihr schonmal an Gegenständen hängen bleibt oder die Figur schonmal ganz wo anders hinläuft wenn man nicht punktgenau klickt. Dafür kann man praktisch keinen Gegenstand übersehen, auch wenn es hier keine komfortable Hilfe-Taste gibt, die alle Gegenstände am Schauplatz anzeigt. Beinharte Adventure-Spieler brauchen diese Funktion sowieso nicht.



Fazit: Der deutsche Entwickler Deck13 hat einen großen Anteil an der Rückkehr der Point & Click Adventures. In Sachen Humor und Präsentation nicht weit weg von Lucas Arts & Co.

Soldier of Fortune: Payback (PS3-Review)

Genre: Ego-Shooter
Erschienen: Ende 2007 für PC, Xbox360 und PS3
Alterseinstufung: Indiziert

Es wird wieder scharfgeschossen: Der neueste Teil der berühmt berüchtigten Soldier of Fortune Serie fand sich Ende des letzten Jahres auf allen aktuellen Systemen ein und sorgt seit dem wieder einmal für Bluträusche und abtrennbare Gliedmaßen en Masse. Was der 3. Teil außer diesen Elementen noch zu bieten hat lest ihr in der Review.

Dieses Mal wurde das Entwicklerteam Cauldron mit der Entwicklung eines Soldier of Fortune beauftragt, die bei mir persönlich mit Chaser den besten Ego-Shooter im Jahre 2003 ablieferten. Doch seit dem ist viel Zeit vergangen, Cauldron macht seitdem nur noch Unterdurchschnitt bis Schrott und auch das vorliegende Spiel sollte schon wenige Monate nach der offiziellen Ankündigung erscheinen. Damals freuten sich erstmal viele Fans über die Fortführung der Reihe, es kamen aber auch kritische Stimmen über einen uninspirierten Schnellschuss auf. Letztere sollten leider Recht behalten, denn bis auf die exzessive Gewaltdarstellung hat das Spiel leider nicht viel zu bieten.











Deshalb bleiben wir auch erstmal bei dem nicht so vielen, was sich noch hervorheben lässt. Wie ihr schon an den Screenshots über diesem Absatz erkennen könnt, ist der Gesamteindruck der Grafik gut, dazu gesellt sich eine ordentliche Präsentation. Es rummst und bummst zu jeder Zeit - ohne allerdings eine Intensität oder Atmosphäre von Call of Duty 4 zu erreichen. Einen großen Strich durch die Rechnung macht dabei das Verhalten der Gegner, die immer in Massen auf euch zustürmen. Zumeist ohne Sinn und Verstand und völlig sinnfrei platziert (achtet auf dem Screenshot rechts mal auf die Figur auf dem Autodach). Man bekommt hier also quasi ein Serious Sam im ernsten Gewand vorgesetzt, mäht nur so als Ein-Mann-Armee durch schlauchartig aufgebauten Levels, die zwar, wie oben bereits angeschnitten, schick aussehen aber durch ihre Linearität und Einfallslosigkeit von ihrem Glanz schnell verlieren. Wer übrigens hier die Hauptfigur John Mullins der ersten beiden Teile als Spielfigur hofft, wird ebenfalls enttäuscht werden. Mason heißt hier der recht blasse Protagonist, der rund um die Welt geschickt wird.








Und was passiert wenn sich schlechte Gegner-Intelligenz mit schlechter Freund-Intelligenz trifft? Na klar, Frust. Macht das Ausschalten der Gegner noch zeitweise Spass, wenn man sich erstmal an den geringen Anspruch gewöhnt hat, gestalten sich Eskortierungen und Befreiiungsaktionen zu nervigen Angelegenheiten. Da pfeffert man das Gamepad schonmal gerne in die Ecke und stellt das Spiel dann letztendlich aus und vergisst es wieder. So ist das Spiel nur für knallharte Fans gewaltsamer Splatter-Action vielleicht noch interessant - alle anderen lassen die Finger davon. Der Multiplayer-Modus hätte ein wenig mehr Abwechslung vertragen können, macht aber noch am meisten Spass.



Wertung: 5,8/10



Donnerstag, 29. Mai 2008

Hausordnung zur EM 2008

Für alle die sich auf die diesjährige Fußball Europameisterschaft freuen, gibt es bestimmte Regeln. Besonders für die Frauen^^

!! Hausordnung !!

§ I In der Zeit während der EM ist der Mann absoluter Herrscher über das TV-Gerät und die dazugehörige Fernbedienung.

§ II Die Ehefrau/Freundin beschäftigt sich in dieser Zeit stumm mit häuslichen Arbeiten.

§ III Vor jedem Spiel ist dem Mann eine Kiste mit kühlem Bier neben den Fernsehsessel zu stellen, wobei die Betonung auf kühl liegt. Ersatzweise können auch Jack Daniels, Asbach, Bacardi mit kühler Cola und Eiswürfel bereitgestellt werden.

§ IV Während eines Spieles ist der Frau der Aufenthalt im Fernsehzimmer strengstens untersagt.

§ V In der Halbzeitpause besteht für die Frau ein 15-minütiges Betretungsrecht, um leere Getränkeflaschen durch frisch gekühlte volle Flaschen zu ersetzen. Bei Bedarf können diverse Knabbereien gereicht werden. Das Rascheln mit Tüten sowie der Gebrauch verbaler Kommunikation ist dabei strengstens zu unterlassen.

§ VI Spätestens 30 Minuten vor Beginn eines Spieles ist dem Mann eine mit Liebe zubereitete Mahlzeit zu reichen. Um die mentale Spielvorbereitung des Mannes nicht zu stören, ist auch in dieser Zeit die Schnatterluke geschlossen zu halten.

§ VII Während der EM sind jegliche Handlungen, die der Fortpflanzung dienen könnten, zu unterlassen. Ebenso zu unterlassen ist das Tragen von Kleidung, die beim Mann das Verlangen nach solchen Handlungen auslösen könnte.

§ VIII Sollte der Mann in seinem Großmut der Frau gestatten, die eine oder andere Minute einen Blick auf das Spiel zu werfen, sind Zwischenrufe sowie Fragen, die den fußballtechnischen Intellekt der Frau verraten würden (z.B.: "Was ist Abseits?") unbedingt zu unterlassen. Mit einem körperlichen Verweis belegt sind solche Bemerkungen wie z.B. "Ach, der Gomez sieht aber heute wieder süß aus."

Ja liebe Frauen, wenn ihr euch an diese minimalen Verhaltensregeln haltet, wird euch euer Mann danken, indem er versuchen wird
- kein Bier zu verschütten.
- nicht jeden Quadratzentimeter im Umkreis von 3 Metern um seinen Trainerstuhl (Fernsehsessel) vollzubröseln.
- beim Verzehr der unter § VI genannten Mahlzeiten euch nicht ständig an die kulinarischen Fähigkeiten seiner Mutter zu erinnern.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Beyond Good & Evil 2: Angekündigt und Teaser!



Endlich ist es soweit: Das vorzügliche Action Jump & Run Beyond Good & Evil aus dem Jahre 2003 bekommt einen Nachfolger. Erscheinen soll das Spiel vorerst auf Xbox360 und PS3.

Freitag, 23. Mai 2008

Und schon wieder eine neue Kritik auf Gameswelt!

Eine neue Kritik auf Gameswelt, diesmal die PC-Version von Turok:


Donnerstag, 22. Mai 2008

Blacksite: Area 51 (PS3 Review)


Genre: Ego-Shooter
Erschienen: Ende 2007 für PC, Xbox360 und PS3
Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahren gem. § 14 JuSchG

Sie sind wieder unter uns: Die grausigen Mensch-Alien-Hybride aus der Area 51, die die Shooter-Gemeinde schon vor einiger Zeit im Shooter Area 51 bereits unsicher machten. Damals galt das Spiel als absoluter Geheimtipp, die ersten Screenshots vom Nachfolger aber ließen auf einen echten Kracher hoffen. Warum das dann doch nicht ganz geklappt habt lest ihr in der Review der Playstation 3 Version.

Blacksite beginnt wie ein herkömmlicher Kriegsshooter im Irak-Szenario. Was mit einem Standardauftrag und der Suche nach Chemiewaffen beginnt entpuppt sich schon schnell als Begegnung der unheimlichen Art: Riesige Alienwürmer und genetisch mutierte Soldaten machen dem Spieler und seinem Team das Leben schwer. So führt die verschwörerische Spur über den Irak wieder zurück in die USA. Genauer gesagt, ihr werdet es sicher schon ahnen, die sagenumwobene Area 51, das Mekka von Außerirdischen- und UFO-Theorien. Spielte man im ersten Teil fast ausschließlich in der geheimen Anlage, so gestaltet sich der Nachfolger da schon abwechslungsreicher da zumeist an der frischen Luft. So führt der Weg auch in den Vorort Rachel. Aber nicht nur die Locations sind abwechslungsreicher, auch der Spielverlauf gestaltet sich so. Neben den brachialen Feuergefechten zu Fuss gibt es auch rasante Abschnitte mit Fahrzeug und Helikopter, letztere sind besonders eindrucksvoll da ganz dicke Gegnerbrocken am besten aus der Luft bekämpft werden. Die Steuerung mit dem Auto fällt anfangs ein wenig kompliziert aus: Mit dem linken Stick fährt man nach vorne oder hinten, mit dem rechten Stick die Lenkrichtung - das hätten die Entwickler auch auf einen Stick legen können. Trotzdem zeigt die Steuerung ansonsten keine Schwächen. Wer schon mit Titeln wie Call of Duty, Killzone oder Halo gut zu Recht kam, wird auch hier keine Schwierigkeiten haben. Trotzdem ist Blacksite bei weitem kein Hochglanz-Shooter, sondern geht eher - wie es die Story schon erahnen lässt - in die Trash-Ecke, mit ein paar gelungenen Anspielungen auf das Alien-Thema.


Dabei gestalten sich die Missionen recht linear, aber stellenweise mit ein paar gruseligen und actionreichen Skripten bereichert. Den Mitstreitern gebt ihr einfache Befehle wie "Türe öffnen" oder "Beziehe dort Stellung" - also alles andere als komplex und ausgereift. Ebenso wenig ausgereift ist das Feature der zerstörbaren Umgebung, die leider nicht an allen Objekten funktioniert aber wenn dann durchaus zur zerstörerischen Atmosphäre beiträgt. Diese wird auch gut in Szene gesetzt durch die leistungsstarke Unreal3-Engine, die aber auch ein wenig unfertig in Szene gesetzt wirkt: Da stimmen schon mal die Schatten nicht, da schweben Gegenstände in der Luft, da fehlt hier und da schon mal eine Textur. Dafür stimmen aber die Charakterdetails und ein Großteil der Außengebiete, wie beispielsweise das Autokino oder das Endlevel. Wer sich zudem nicht an den recht häufig auftretenden Ladezeiten im Spiel (auch schon mal mitten in einer spritzigen Autofahrt) und der durchschnittlichen deutschen Synchronisation stört bekommt einen spassigen Shooter, der leider viel zu schnell zu Ende ist. Auf den Mutliplayer-Servern ist leider so gut wie gar nichts los, der kooperative Modus fiel der am Ende zu knappen Entwicklungszeit zum Opfer. Schade.



Fazit: Ein Hochglanz-Shooter ist Blacksite: Area 51 genauso wenig wie sein Vorgänger. Dafür wird über eine sehr kurze Spieldauer der Trash-Faktor hoch gehalten.


Neue Reviews auf Gameswelt!

Eine neue Review von mir ist auf Gameswelt zu finden, leider kein gutes Spiel. Ganz im Gegenteil: Das neue Schlusslicht unserer Hitliste.


Dienstag, 20. Mai 2008

1 Jahr "World of Denyo & Ash"

Jaaaaaaaaaa liebe Freunde. Zwar mit einem Monat verzug aber trotzdem möchte ich euch mitteilen was dieser Blog jetzt schon seit einem Jahr die User des Internets mit Informationen füttert. Am 07.04.2007 haben Ich und Ash uns zusammengeschlossen und seitdem betreuen wir diesen Blog zusammen. Wie ihr seht, ist seitdem ne menge passiert. Viele Spiele und DVD Reviews und andere Informationen. Auf viele weitere Jahre der zusammenarbeit :D
In dem Sinne........

PROST

Freitag, 9. Mai 2008

Chrome Specforce (PC-Review)





Erschienen: 20. Juni 2005 für PC
Genre: Ego-Shooter
Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahren gem. § 14 JuSchG

Die polnischen Entwickler von Techland landeten erstmals im Jahre 2003 mit dem Ego-Shooter Chrome einen Achtungserfolg. Danach gab es noch 2006 den imposanten Western-Shooter Call of Juarez, dazwischen aber noch Chrome Specforce, zuletzt als Heftvollversion quasi für lau.

Jeder, der Chrome gespielt hat, hat noch die etwas wirre Story im Hinterkopf: Bereits in der ersten Mission wird der Spielheld Logan von seinem langjährigen Weggefährten Pointer verraten. Chrome Specforce behandelt die Vorgeschichte, in der beide noch gemeinsam an der Front kämpfen. Das Spiel kam schon damals für schlappe 30 € in die Läden, sozusagen als allein lauffähiges Zusatzpaket für Chrome. Spielerisch bleibt alles beim Alten: Aus der Ego-Ansicht kämpfen wir mal im Team mit strunzdummen Kameraden an unserer Seite oder mal ganz allein durch weitläufige Außenareale. Diese sind grafisch noch immer recht sehenswert mit ihrer üppigen Vegetation und ordentlichen Sichtweite trotz des penetranten Grün- und Grautons. Ebenso gelungen ist der treibende Soundtrack. Das genaue Gegenteil bieten die langweiligen Innenlevels und Charaktergesichter, die schon im "Hauptprogramm" die Grafikwertung drastisch nach unten zogen. Weiteres Manko: Die Gegner treffen viel zu gut und sind nicht selten sehr schwer auszumachen, dazu noch größtenteils in den Innenlevels völlig unsinnig postiert.


Im Spielverlauf zeigen sich immer mehr Dinge, die auf ein schnell lieblos programmiertes Zusatzprogramm schließen lassen: Die Story, so wirr und unwichtig sie auch war im ersten Teil, findet nur noch auf Texttafeln zwischen den Missionen statt, Charaktertiefe oder gar Identifikation mit der Spielfigur sucht man vergebens. Ebenso ärgerlich ist das aufgesetzte Inventar, erledigte Gegner klickt ihr an und durchsucht sie so, nehmt Granaten, Waffen, Munition und Haufenweise Medipacks mit. Chrome war eben noch nie ein Deus Ex. Ein paar nützliche Sachen haben es aber auch hier reingeschafft: In ein paar Situationen (besonders zu Anfang) kommen die taktischen Schusswechsel gut zur Geltung, die ein oder andere Mission kann sogar als gänzlich gelungen bezeichnen lassen zumal auch hier wieder ein paar Vehikel wie Fahrzeuge und Walker zur Verfügung stehen. Die hilfreiche Minimap unten links zeigt immer genau an wo ihr hinmüsst. Dafür wurden die Implantate restlos gestrichen, im Gegenzug wird ein Feature geboten, dass vor kurzem in Crysis für Aufsehen sorgte: Der Allzweckanzug. Der hat ein paar nützliche Eigenschaften wie Schild, Geschwindigkeit und Unsichtbarkeit. Blöd ist nur, dass die Unsichtbarkeit überhaupt nicht funktioniert! Die letzten Missionen sind in Sachen Missionsdesign dann aber leider nur noch nervig, so dass ich abschließend das Spiel nur bedingt empfehlen kann für Genre-Fans mit schwachen Computern.



Fazit: Mit Chrome Specforce haben die Entwickler von Techland mal eben schnell einen kleinen Shooter-Happen in Form eines allein lauffähigen Addons nachgelegt, der insbesondere Fans von Chrome ansprechen dürfte.

Freitag, 2. Mai 2008

Ratchet & Clank: Tools of Destruction (PS3-Review)

Genre: Action Jump&Run
Erschienen: 13. November 2007 für PS3
Alterseinstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. § 14 JuSchG

Der Lombax Ratchet und sein kleiner Blechkamerad Clank feiern ihr Debüt auf der Playstation 3. Schon mit den Vorgängern für die PS2 konnten Jump & Run Fans mit einem großen Hang zur Action vollenst begeistert werden. Ob das nun auch in der neuen Generation geklappt hat lest ihr in der Review.

Storytechnisch dreht sich ziemlich viel um Ratchet, dem vielleicht letzten seiner Art, woher er kommt, was mit seiner Rasse geschehen ist. Aber auch Clank bekommt eigene Abschnitte spendiert, die dann aber leider qualitativ ein wenig abfallen. Alle Spuren führen hin zum düsteren Imperator Tachyon, der ein wenig nach einer Karikatur eines bekannten Star Wars Bösewichts aussieht. Durch zahlreiche Zwischensequenzen, vollkommen skurille Gegner und Freunde, entfaltet sich schon von Anfang an eine sehr humorvolle Stimmung, die man schon in den Vorgängern bewundern durfte. Trotzdem ist die Story ein wenig dünn und viel zu kurz. Nach 8 Stunden habt ihr alles gesehen, trotz der späteren Nichtlinearität. Von Planet zu Planet rennt ihr nicht nur immer von A nach B sondern rüstet euch immer weiter auf und sucht gut versteckte und schwer erreichbare Geheimnisse. Die Planeten selber haben ein unverkennbares und einprägendes Setting wie beispielsweise Piratenwelt, Lava-Welt, Eiswelt oder Weltraumstation. Hier und da fügen sich noch sehr Ballerlastige Weltraumabschnitte mit ein, die an eine extrem Actionreiche Variante von Freelancer meets Time Crisis erinnern und ein wenig aufgesetzt wirken. Glücklicherweise können wir diese Abschnitte schnell hinter uns lassen.










Der Spielablauf gestaltet sich recht einfach - auch mehr oder weniger begünstigt durch den extrem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Hüpfen, Schießen, Fliegen und Grinden steht auf dem Programm, wobei das alles wie aus einem Guss wirkt, die Mischung ist nahezu perfekt. So kommt durch die cineastische Präsentation mit sehr guter deutscher Synchronisation und die hervorragend detaillierte, kunterbunte Grafik ein tolles Feeling auf, dass die gesamte Spielzeit motiviert und nicht selten für Tränen des Lachens sorgen. Immer wieder für einen Lacher gut sind die abwechslungsreichen Waffen, die sich aufrüsten lassen. Besonderes Highlight ist die Discokugel, die die grausamen Gegner zum Tanzen animiert - selten so gelacht! Neben den abwechslungsreichen Standardgegnern gesellen sich ab und an auch ein paar hartnäckigere Zwischengegner, die aber allesamt kein großes Problem darstellen sollten. Lediglich beim Endkampf wird es etwas härter. Ratchet & Clank: Tools of Destruction ist eines der Spiele, mit der man unentschlossene für die Sony-Konsole begeistern könnte.



Wertung: 8,7/10

Mittwoch, 30. April 2008

Coming soon... Mai 2008

Auch im Mai gibs hier wieder das volle Programm, ein paar Reviews habe ich in den letzten Tagen ja schon nachgeliefert.

Erwarten dürft ihr noch Reviews zu den Videospielen The Witcher, Ratchet & Clank: Tools of Destruction, Chrome Specforce, Zak Mc Kracken 2, Burnout Paradise, Blacksite Area 51, Sega Rally und Army of Two!!! Dazu noch eine Review zu Uwe Boll´s Postal, der besser ist als gedacht. Auch meine erste Blu Ray Review ist ein Film von Uwe Boll, nämlich Schwerter des Königs.

Achja, ich zocke schon fleißig Grand Theft Auto 4, mal schauen ob ich das auch noch im Mai schaffe ;)