Mittwoch, 30. Januar 2008

DVD Review: Shoot em Up (Einzel DVD)

Regie: Michael Davis
Drehbuch: Michael Davis
Produzent: Rick Benatter, Susan Montford, Don Murphy
Cast: Clive Owen, Monica Bellucci, Paul Giamatti, Greg Bryk, Stephen McHattie, Daniel Pilon u.v.m.

Genre: Action
FSK: Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG
Länge: 83 Minuten
Veröffentlichung: 25.01.08 (Leih DVD)


DVD Details:

Bildformat: 16:9, 2.35:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch, Dolby Digital 5.1 Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch

DVD Extras:

- Audiokommentar des Regisseurs zum Film
- Dokumentartion: Animatics "Vom Szenendesign zur fertigen Szene" Optional mit Audiokommentar von Regisseur Michael Davis

Inhalt:
Als eine Hochschwangere vor seinen Augen zu Tode gehetzt wird, muss Mr. Smith eingreifen: Im Kugelhagel der Gangster bringt er das Kind zur Welt, dessen Mutter in seinen Armen stirbt. Von nun an befindet er sich auf der Flucht. Profikiller Hertz und seine schwer bewaffnete Bande jagen ihn gnadenlos durch die Stadt. Das Baby wird er nicht mehr los, erhält aber unfreiwillig Hilfe von der Prostituierten DQ. Gemeinsam erwehren sie sich der Killerscharen und ergründen deren Motive.



Filmkritik:
Was für ein Film. Knall harte Action und jede menge geballer. Shoot em Up ist ein Actionfilm den es schon lange nicht mehr gab. Clive Owen in der Rolle eines Zielsicheren Mannes wo jeder schuss sitzt und seine Gegner einfach keine Chancen haben. Wer eine Anspruchsvolle Story erwartet, sollte sich diesen Film dann lieber nicht anschauen. Story ist zwar vorhanden, aber die Action steht mehr im Mittelpunkt. Clevere und Actionreiche Schießerein erwarten euch bei Shoot em Up. Für Actionfans auf jedenfall ein muss.

09/10 Punkten



Bild:
Trotz vielen und schnellen Actionszenen bleibt das Bild scharf und klar. Man findet keinerlei Fehler und störende Pixel. So macht gucken Spaß.

10/10 Punkten



Ton:
So wie beim Bild, so ist es auch bei dem Ton. Klarer Sound egal bei welcher Szene. Die Dolby Anlage wird auf jedenfall gefordert bei diesem Film.

10/10 Punkten



Extras:
Die Leih DVD ist mit 2 Extras ausgestattet. Ein Audiokommentar vom Regisseur und eine Dokumentartion von Szenendesign zur fertigen Szene. Wer sich die DVD kaufen sollte, sollte da auf jendall einen Blick riskieren. Auf jedenfall Interessant.

07/10 Punkten

Fazit:
Wer auf Action steht, sollte sich die DVD auf jedenfall zulegen. Für 10€ kann man da nichts falsch machen.

Trailer:

Dienstag, 29. Januar 2008

Ärzte machen Song über World of Denyo & Ash

DVD Review: Zimmer 1408 (Einzel DVD, Steelbook)

Regie: Mikael Hafström
Drehbuch: Stephen King, Larry Karaszewski, Matt Greenberg
Produzent: Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Jake Myers
Cast: John Cusack, Samuel L. Jackson, William Armstrong, Alexandra Silber, Jasmine Jessica u.v.a.

Genre: Horror/Thriller
FSK: 16
Länge: 100 Minuten
Veröffentlichung: 23.01.08 (Leih DVD)


DVD Details:

Bildformat: Widescreen (2.35:1 - anamorph)(PAL)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Englisch, DTS Digital 5.1 in Deutsch
Untertitel: Deutsch

DVD Extras:

- Trailer


Filmkritik:

Erwartungen waren groß, wurde aber enttäuscht. Der Trailer verspricht jede menge, was aber der Film im enddefeckt nicht halten kann. Der Gruselfaktor ist eher im niedrigen Bereich. Es gibt ein oder zwei Szenen aber mehr auch nicht. Kaum Spannung und die leistung von John Cusack war auch nicht glanzvoll. Schade. Aus dem Stoff hätte man ne menge machen können. Aber leider hat man sich anscheind nicht richtig mühe gegeben es richtig umzusetzen.Stephen Kings vorlage hat mehr verdient als dieser schlechte Film.

03/10 Punkten

Bild:
Das Bild ist durchgehen Scharf und Klar. Kann man eigentlich nichts bemängeln. Bis auf ein paar kleine stellen. Wo halt auch im Film die Special Effects eingesetzt wurden.

09/10 Punkten

Ton:
Ist etwas Nervig. Dialogszenen sind etwas leiser, und wenn mal was kracht dann fällt man fast aus dem Sessel. Aber im großen und ganzen war der Ton ganz OK. Hier und da ein paar einstellungen an der Dolby-Anlage und dann geht das schon.

07/10 Punkte

Extras:
Joa, viel kann man da ja nicht sagen. Die Verleihfassung von Zimmer 1408 ist nur mit ein paar Trailern als Extra ausgestattet. Für die Verleihfassung geben sich die Firmen nich sehr viel mühe.

01/10 Punkten

Fazit:
Wer einen Spannenden Horrorthriller erwartet bekommt eher einen Harmlosen Gruselfilm geliefert. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Star Wars - The Force Unleashed: Gameplay-Szenen



Neue Gameplay-Szenen des kommenden Star Wars Abenteuers zeigen den beeindruckenden Umgang mit der Macht.

Weiter Infos auf der offiziellen Homepage.

Montag, 28. Januar 2008

Futurama - Der Film ab 31. März 2008 auf DVD



Bei Amazon.de kann man sich den Futurama-Film vorbestellen für 19,99 €:

Hier gehts zum Angebot

Laufzeit: 93 Minuten!

Quelle: bereitsgesehen.de

Mittwoch, 23. Januar 2008

Schauspieler Heath Ledger ist Tot

Heath Ledger, bekannt aus Brokeback Mountain, wurde Tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Neben seinem Bett wurden Schlaftabletten gefunden. Noch ist unklar ob es eine Überdosis war oder ein Unfall. Heath Ledger wurde 28 Jahre alt und hinterlässt eine 2 jährige Tochter.
Ruhe in Frieden

Samstag, 19. Januar 2008

Denyo & Ash malen und Overclocked abstauben!

Von Denyo im letzten Jahr angekündigt und jetzt realisiert. Das erste Gewinnspiel in diesem Jahr. Aufgabenstellung ist ganz einfach: Malt uns und schickt die Bilder mit dem Betreff "Overclocked Gewinnspiel" an chris.schmitz@online.de! Einsendeschluss ist der 31. Januar 2008 um 23:59 Uhr.

Dabei sei eurer Fantasie keine Grenze gesetzt: Fotomontagen, Karikaturen oder billiges Paintgekritzel. Der Gewinner wird dann von Denyo und mir Anfang Februar bekannt gegeben.

Das Spiel Overclocked ist natürlich nigelnagelneu und noch OVP!

Wir freuen uns sehr auf eure Einsendungen.

Denyo & Ash

Freitag, 18. Januar 2008

Command & Conquer: Tiberium Trailer!

Wird der 2. Ego-Shooter aus dem Command & Conquer Universum:

Donnerstag, 17. Januar 2008

Vorschau auf den Februar

Ja liebe Freunde. Im Februar wird wieder einiges kommen. Also von mir (Dennis) wird es einige an DVD Reviews geben. Zum Beispiel von "Zimmer 1408", "Disturbia", Shoot Em up", "Die Fremde in dir". Desweiteren werde ich mal auch was zu ein paar Spielen was sagen/schreiben. Von Ash könnt ihr wie gewohnt mit Spiele Reviews rechne. Also, freut euch drauf :D

The Crossing: Neuer Trailer

Lange war es still um das neue Projekt der Arkane Studios (Arx Fatalis, Dark Messiah of Might & Magic) - doch nun gibt es einen neuen Trailer des sogenannten Crossplayers, in dem Singleplayer- und Multiplayermodus miteinander verschmelzen:

Mittwoch, 16. Januar 2008

Motorstorm (PS3 Review)

Genre: Offroad-Rennspiel
Erscheinungsdatum: 21. März 2007
USK-Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

Am Anfang war die Präsentation auf der E3 2005, und die stand im Zeichen der Playstation 3. Was wir in diesen denkwürdigen Tagen für die nun mehr aktuelle Konsolengeneration gezeigt bekamen, ließ Kinnladen reihenweise herunter klappen. Nur gerenderte Trailer mit vorgetäuschter Spielgrafik, oder doch die Zukunft von bombastisch präsentierter Konsolenkost, die schon bald jeden Spieler vom PC weglocken würde? Eines dieser gezeigten Spiele war Motorstorm und das ist vielleicht ein perfektes Beispiel dafür, dass die Realität doch nicht so weit von dem gezeigten weg ist wie bezweifelt.


Um direkt mal zum Punkt zu kommen: Motorstorm ist dreckig, matschig, brutal und hart. Das macht uns das Spiel direkt vom Start hinweg klar und zieht sich durch die gesamte Spielzeit. Was soll man auch sonst von einem Titel erwarten, der nach Angaben der Entwickler der Evolution Studios (WRC) noch alternativ hätte „Eat My Dirt“ heißen sollen? So bleibt es auch nicht aus, dass unsere LKW´s, Quads, Motorräder, Buggys, Rallye-Autos, Renntrucks und Geländewagen nach den Rennen erstmal eine frische Wäsche brauchen. Das ist auch bereits eine der großen Stärken dieses Spiels, was man bei so vielen Offroad-Erlebnissen in den Jahren zuvor vermisst hat bzw. nur halbherzig umgesetzt sah: Keine Strecke sieht am Ende des Rennens aus wie noch am Start. Auf matschigem Untergrund hinterlässt man z.B. tiefe Furchen, die es in den nächsten Runden schwerer machen wenn man noch mal den gleichen Weg wählen sollte. Wobei das ja überhaupt nicht nötig ist. Denn Motorstorm bietet dem Spieler ein überraschend offenes Streckendesign. So bietet sich für jedes Fahrzeug bei näherer Betrachtung eine bessere Route zum Ziel an. Motorräder fliegen nicht selten meterweit über Sprungschanzen und Widersacher hinüber und können sich so den vielleicht entscheidenden Vorteil für den Rennausgang herausfahren, denn der Konfrontationskurs wäre eine schlechte Wahl für Zweiradfahrer, ähnlich wie Quad´s. Genau richtig ist der Konfrontationskurs für Renntrucks und LKW´s, die sich vergleichsweise behäbig und langsam ihren Weg durch die Pampa bahnen. So ergeben sich unzählige Möglichkeiten ein Rennen zu gewinnen, und wer hat bitteschön was von fairer Fahrweise gesagt? Auch wenn wir öfter als uns lieb ist, selbst einen Unfall bauen, so setzt einen das Spiel immer fair aber mit enormen Geschwindigkeitsverlust nigelnagelneu ins Renngeschehen zurück. In diesem Fall müssen wir zwar einem beträchtlichen Teil des Verfolgerfeldes an uns vorbeiziehen lassen, aber zumindest sind wir für einen kurzen Zeitpunkt unzerstörbar, was uns den Wiedereinstieg sehr erleichtert. Die Revanche ist uns sicher. Ein spielentscheidender Faktor ist ähnlich wie bei der Burnout-Reihe der geschickte Einsatz des Geschwindigkeitsboost, mit dem man allerdings nicht übertreiben sollte da sonst der Motor platzt und der kurzzeitige Geschwindigkeitsrausch nichts bringt.


Aber was nützt uns all dies ohne einen Einzelspieler- und Mehrspielermodus ohne Dauerspass. Und auch hier kann der Titel punkten, obwohl es vom Start weg noch nicht wirklich viele Strecken gab. Ziel ist es meist, vorerst jede Strecke mindestens als Dritter erfolgreich zu beenden, um so Punkte für das nächste Ticket zu ergattern. Je weiter vorn man landet, desto besser, denn später wird als Voraussetzung verlangt, in jedem bisherigen Event den 2. Platz geschafft zu haben. So wird man schon die ein oder andere Stunde mit der nervenaufreibenden Jagd nach dem perfekten Rennen verbringen. Die ausgeklügelte und vor allen Dingen glaubhafte Intelligenz der Widersacher und dem darauf resultierenden Fahrverhalten machen jedes Rennen anders. Vorbei sind die Zeiten in der sich die Autos stur auf der Ideallinie Richtung Ziellinie schleppen. Von der Technik kann man nur begeistert sein. Zwar schafft es Motorstorm nicht ganz die Qualität des 2005er Trailers zu erreichen, aber das ist doch schon ziemlich nahe dran und alles andere als hässlich. Zudem läuft das Geschehen in HD 720p zu jeder Zeit völlig ruckelfrei ab, was sicher bei dem feinen Bumpmapping und der grandiosen Weitsicht kein Einfaches war für einen Starttitel. Ein dickes Lob an dieser Stelle an die Entwickler. Auch der Sound verwöhnt unsere Ohren, so sausen die Fahrzeuge mit realistischen Motorengeräuschen an uns vorbei, die treibende Rockmusik (Anspieltipp: Wolfmother – Woman) tut ihr übriges und gibt noch mal den Extraschuss zum Geschwindigkeitsrausch. Doch viele Rennspiele stehen und fallen mit der Steuerung, doch auch hier bekommen Kritiker fast nichts zu mäkeln: Die hinteren Schultertasten R2 fürs Beschleunigen, L2 fürs Abbremsen und Zurücksetzen, linker Stick zum Steuern, rechter Stick fürs Umherschauen, X-Taste für den Geschwindigkeitsboost sowie Dreieckstaste um die gelungenen Kameraperspektiven zu wechseln. Wer will kann das ganze auch mit Hilfe von Sixaxis steuern, was aber einiges an Übung braucht und Anfängern nicht zu empfehlen ist. Großer Kritikpunkt sind die mitunter langen Ladezeiten, aber hier wurde mit einem Patch bereits ein wenig Abhilfe geschaffen.


Doch was macht man mit den Geschwindigkeitsfanatikern denen Offline-Rasereien zu öde sind? Einen Zweispieler-Modus an einer Konsole gibt es nicht, warum auch immer. Man setzt sie also in die Online-Lobby zum wochenlangen Austoben. Eigenes Spiel hosten oder einem bereits bestehenden Spiel beitreten – das ist hier die Frage. Der Host entscheidet auch, welche Fahrzeugklassen zugelassen werden und welche nicht. Motivierend sind die 9 verschiedenen Ruhmesränge – von der sprichwörtlichen Null angefangen bis hin zum Gott, zu dem alle aufschauen. So weit so gut: Ein Spiel, was man mal für ein paar Wochen spielt und dann im Regal verschwinden lässt oder wieder verkauft? Diesen Fehler sollte man nicht begehen, denn die Entwickler arbeiten immer weiter an Motorstorm und stellen in unregelmäßigen aber überschaubaren Abständen neue Updates, Strecken, Events und Fahrzeuge im PS-Store zur Verfügung. Der beispielsweise völlig kostenlose und nur wenige Kilobyte große Zeitrennenmodus ermöglicht es einmal ohne Gegner einfach nur gegen die Zeit zu fahren, um sich so zu verbessern und Strecken mal ganz ohne Stress und Rangeleien besser kennen zu lernen.


Fazit: Motorstorm, ein einsteigerfreundlicher Fun-Offroad-Raser mit sehr guter Technik und Langzeitspass. Für viele wie auch mich ist dieses Spiel das erste, was sie für die Playstation 3 gekauft habe und sich nicht davon trennen können. Nicht nur das spricht für das Spiel.





Dienstag, 1. Januar 2008

Call of Duty 4: Modern Warfare (PS3 Review)


Genre: Ego-Shooter
Erschienen: 6. November 2007 für PC, PS3, Xbox360 (12. Noevember 2007 für NDS)
Alterseinstufung: Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG
Noch vor wenigen Wochen habe ich den 3. Teil der berühmten Call-of-Duty-Reihe verrissen - größter Kritikpunkt war das ausgelutschte Szenario. Nun kommt Ende des Jahres ein neuer Teil mit dem vielsagenden Untertitel "Modern Warfare" daher und macht alles besser, bis auf ein Serientypisches Manko...


Die größten Neuerung von Call of Duty: Modern Warfare retten die Spielreihe: Ein Szenario in einer fiktiven aber erschreckend real wirkenden Gegenwärtigkeit und endlich (!!!) ein durchgehender Handlungsstrang was einem die Identifikation mit den Spielfiguren erheblich erleichtert. Mit Cpt. Price ist sogar ein alter bekannter Rotzbremsenträger wieder an Bord, der wie kein Zweiter das Gesicht der Serie ist. Als Amerikaner schlüpft man in die Rolle von Sgt. Paul Jackson, als Brite greift man als Sgt. McTavish ins Geschehen ein um die Unruheherde rund um die Welt zu bekämpfen. Soviel sei schon verraten: Einer der beiden Hauptcharaktere wird das Ende nicht mehr miterleben. Schuldig daran sind der russische Ultranationalist Zhakaev und sein Terroristen-Kumpel Al-Asad. Ein Katz- und Mausspiel mit meisterhaften Skript- und Zwischensequenzen rund um den Globus beginnt...


Serientypisch ist man selten alleine, was auch bei der Masse an Gegnern nicht unvorteilhaft daherkommt. Dabei zeigt sich die Künstliche Intelligenz von ihrer Schokoladenseite und kommt sehr glaubhaft rüber. Selten rennt ein Gegner in sein sicheres verderben sondern verschanzt sich und sucht Deckung, das macht es für uns durch das fehlende Leaning in der Konsolenversion nicht gerade einfach aber durchaus schaffbar. Wir versuchen wieder von Deckung zu Deckung zu huschen, aber Vorsicht: Autos explodieren sehr schnell und man stirbt nicht selten durch fiese Granaten und überraschende Hundeattacken als durch Feindbeschuss. Herausfordernd wäre der richtige Ausdruck was in den höheren Schwierigkeitsgraden nicht selten zu Unfair übergreift. Deshalb wäre es von Anfang an zu empfehlen den leichten Schwierigkeitsgrad zu wählen und die schweren erst danach auszuprobieren. 2 Waffen gleichzeitg können wir wieder tragen, die Gesundheit wird uns nur noch durch optisches Verschwimmen der Sicht angezeigt, nach kurzer Zeit erholt man sich aber wieder. Halo scheint seine Spuren zweifelsohne hinterlassen zu haben. Der schleichende Tod des Medikits setzt sich weiter fort.


Call of Duty: Modern Warfare setzt eine ganze Menge Highlights in Sachen Leveldesign und Atmosphäre. So gehört der Abschnitt in Prypjat vielleicht zum besten was der ohnehin verwöhnte Shooter-Fan seit Jahren gespielt hat. Diesmal überrascht sogar das Finale aus einer scheinbar aussichtslosen Situation. Innovativ kann man das ganze sicherlich nicht nennen und die Entwickler lassen auch kaum Spielraum, denn sie wissen ganz genau, dass die Stärke der Inszenierung nur durch Linearität erreicht werden kann. Leider dauert der Spass auch diesmal nur 6-7 Stunden, dafür entschädigt der motivierende Multiplayer mit seinem Rangsystem und Belohnungen. Bei diesem Spiel lohnt es sich übrigens nicht schon bei den Credits abzuschalten: Eine kleine Bonusmission mit Geiselnahme in einem Flugzeug wartet noch auf uns.


Fazit: Mit diesem vierten Teil begann tatsächlich der unaufhaltsame Siegeszug der Call-of-Duty-Reihe, der seitdem in jedem Jahr mit einem Vertreter pünktlich zum Weihnachtsgeschäft neue Verkaufsrekorde aufstellt. Qualitativ kommt aber rückblickend bei meiner Artikelüberarbeitung im Februar 2012 kein Serienteil mehr an den ersten Modern Warfare heran, u.a. mit solchen legendären Abschnitten wie Prypjat.





Montag, 31. Dezember 2007

Das Jahr 2007 (Rückblick)

Jaja, und wieder ist ein Jahr vorbei. Was war das nur für ein Jahr?! In allen Bereichen gab es jede Menge Highlights. Aber das größte Highlight dieses Jahr war die Gründung von "World of Denyo & Ash". Am 07.04.2007 haben Ash und ich den Blog gegründet. Seitdem läuft dieser Blog mit Erfolg und hohen Besucherzahlen. Dafür nochmal ein großes DANKESCHÖN. Wie gesagt, es gab in mehreren Bereichen ne Menge Highlights: Sei es im Bereich Filme/DVD oder im Bereich der Games............

Die Highlights im bereich Filme und DVD´s:

Das Filmhighlight im Jahr 2007 war ganz klar "Transformers". Transformers begeisterte Millionen von Menschen Weltweit. Insgesammt konnte der Film ca. 600 Millionen $ einspielen. Ganz klar das da ein 2. Teil kommen wird. Und das wird er auch. Im Juni 2009 soll es dann soweit sein. Da wird Transformers 2 dann in den Kinos anlaufen.


Ganz klar, ein weiteres Filmhighlight 2007 ist "Stirb Langsam 4.0". Bruce Willis hat es bewiesen, dass er nach alter John McClane-Manier die Schurken noch vermöbeln kann. Stirb Langsam 4.0 war auch einer der Kassenschlager 2007. Und auch da soll schon feststehen, das es einen 5. Teil der Stirb Langsam Reihe geben wird.


Frank Millers "300". Was für ein Film! 300 Spartaner mit ihrem Kamfgeist und Stolz, sich gegen eine Millionenarmee von Persern stellte. Ihre Geschichte ist bekannt. Und man wird noch lange darüber reden. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen.


Jaja, die Abgewichsten Profis. Hot Fuzz war dieses Jahr die Actionkomödie überhaupt. Tolle Action und tolle Gags. Auf jedenfall empfehlenswert dieser Film.


Märchen sind doch was für Kinder... Mit diesem Vorurteil räumt Regisseur Guillermo del Tore endgültig auf und präsentiert uns dieses düstere Erwachsenen-Märchen mit fantastischen Schauspielern und noch fantastischeren Kreaturen.


Die Highlights im Bereich Videogames:


Das unumstritten beste Spiel des Jahres erschien für die betagte Playstation 2. Abwechslungsreich und vor allem absolut Filmreif präsentiert.


Der geistige Nachfolger von System Shock 2 perfektioniert Shooter-Spass mit anspruchsvollen Rollenspiel-Elementen in grandioser Grafik mit einer packenden Story.


Was ewig währt wird am Ende doch gut. Nicht nur gut sondern sehr gut macht der Horror-Shooter STALKER seine Sache obwohl während der Entwicklung offensichtlich einige groß angekündigte Feature über Bord geworfen werden mussten.


Die fotorealistische Optik macht diesen Ego-Shooter aus deutschen Landen zum absoluten Sähnehäubschen in Sachen Grafikboom 2007. Doch auch spielerisch steckt eine Menge drin. Als Trilogie angekündigt.


Der Nachfolger des Actionfilms Hard Boiled von John Woo vereint Gameplay-Elemente von Max Payne mit völlig zerstörbarer Umgebung. Beeindruckend!


Jade Empire ist eine Xbox-Umsetzung mit dem Dialogsystem von Knights of the Old Republic und einem Action-orientierten Kampfsystem. Gut oder böse - die Wahl liegt beim Spieler.


Der absolute Überraschungshit erschien schon Anfang des Jahres und verweist sogar das Gameplay-Vorbild und Absturzgefährdete Gears of War in die Schranken. Coole Story um einen arbeitslosen Ex-Engel, der vom Teufel angeheuert wird.


Point & Click Adventure sind wieder groß in Mode. Einer der besten und skurrilsten Vertreter sind die Fortsetzungsepisoden des schrägen Duo´s Sam & Max. Die zweite Staffel befindet sich bereits in Arbeit. Lachmuskelkrampf garantiert!


Nach einer Comicvorlage entstannt dieser spannende Mafia-Horror-Shooter. Düster und blutig, aber auch mit einer Prise schwarzem Humor.


Der God of War Konkurrent begeistert die PS3-Besitzer mit genialen Zwischensequenzen und actionreichen Kämpfen. Die Sixaxis-Steuerung sorgt für spannende Spielmomente.


Coming soon: Jahresausblick 2008 - was bringt das neue Jahr?

Sonntag, 30. Dezember 2007

Neuer Blog-Banner von Snogard

Hiermit mal ein herzliches Dankeschön an Snogard. Ich hatte ihn bei bereitsgesehen.de gebeten uns doch einen schönen Banner zu basteln. Und siehe da: Das Ergebnis ist einfach umwerfend und passt wunderbar zum Blog. Danke Snogard :)

Guten Rutsch!

Dennis und ich wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den eifrigen Lesern bedanken, und unser Besucherzähler verrät uns jedes Mal dass dies doch einige sind. An dieser Stelle sei auch nochmal unser Gästebuch erwähnt, welches wir nochmal ein wenig nach oben verschoben haben.


Dienstag, 25. Dezember 2007

Bioshock (PC Review)


Genre: Ego-Action-Rollenspiel
Erschienen: 23. August 2007 für PC und Xbox360
Alterseinstufung: Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG

Das Beste zum Schluss: Mit der PC-Review von Bioshock möchte ich dieses Jahr ausklingen lassen. Dieser Titel hat dieses Jahr die Massen begeistert, die lange Durststrecke nach Deus Ex beendet und neue Maßstäbe in Sachen Atmosphäre und Präsentation gesetzt.

Ein kleiner historischer Rückblick: Am Anfang war Wolfenstein 3D, der erste Ego-Shooter der Welt. Das war 1992. Dann kam 1993 Doom, sehr stumpfe Schießereien immer mit dem Ziel so viele Gegner wie möglich zu erschießen oder einfach gerade aus zum Ziel zu laufen. Irgendwie langweilig aber damals völlig neu. Dann kam 1994 und mit diesem Jahr System Shock von Looking Glass (Dark Project, Thief, Ultima Underworld, etc.), der erste intelligente Ego-Shooter, der es schaffte 3D-Action mit Rollenspiel-Elementen zu verbinden und zwar in einer Perfektion die nur noch der 2. Teil der Serie sowie Deus Ex erreichten. Und eben im August 2007 Bioshock. Über die Jahre gab es natürlich noch weitere Vertreter des Genres wie Deus Ex: Invisible War oder Neuro Hunter allerdings ohne die gewisse Klasse.


Genug vom Geschichts-Unterricht. Jetzt gehts ab nach Rapture, so heißt nämlich die merkwürdige Unterwasserstadt in der wir landen als unser Flugzeug abstürzt. Vorbild war ganz offensichtlich New York, allerdings in einem ziemlich stilsicherem Art-Deco der 50er und 60er Jahre gehalten. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Idyll: Merkwürdige Gestalten schlappen durch die zerstörte Stadt, schon Anfangs treffen wir auf eine verwirrte Frau die in ihrem Kinderwagen mit einer Pistole spricht. Als sie uns bemwerkt werden wir auch noch angegriffen... Die Pistole nehmen wir an uns und ist so unsere erste Handfeuerwaffe nachdem wir uns bereits mit einer alten Rohrzange den Weg freigekämpft haben (System Shock 2 lässt grüßen). Das sollte nicht die letzte unheimliche Situation in Bioshock werden, denn das düstere und abgedrehte Setting setzt voll auf Horror in einer eindrucksvollen Art und Weise. Das geht nicht nur über die fantastische Grafik sondern auch über das geschickt eingesetzte Sounderlebnis. Ein dumpfes Grollen kündigt schon 2 prägende Charaktere von Rapture an: Big Daddy und Little Sister...


Dabei handelt es sich auf den ersten Blick um einen entsetzlich großen, dicken und schweren Mann in Taucheranzug der einem kleinen Mädchen auf Schritt und Tritt folgt. Das Mädchen wiederum saugt mit einer Spritze das wertvolle ADAM aus herumliegenden Leichen. ADAM sind Stammzellen mit einer etwas ungesunden Nebenwirkung, vielleicht der Hauptgrund für das Erscheinungsbild und merkwürdigen Einwohner dieser Unterwasserstadt. Eine nützliche Weiterentwicklung von ADAM stellen die Plasmide dar, die dem Spieler erlauben genetisch verändert z.B. Blitze oder Feuerbälle zu verschießen, sehr nützlich wäre auch noch die Telekinese um nur 3 Beispiele zu nennen. Am Ende hat man die Qual der Wahl, denn 6 Stück dieser aufrüstbaren Plasmide kann ein Spieler gleichzeitig tragen, aufgeladen werden diese durch blaue Spritzen voller EVE. Sie ermöglichen schwierige Spielsituationen zu bewältigen: Statt z.B. einer handvoll Gegner, die alle zufällig in einer großen Pfütze stehen, mit unnötig viel Blei vollzupumpen wählen wir die Blitzattacke und setzen sie so unter Strom. Mit Telekinese lassen sich Gegenstände zurückwerfen, z.B. Granaten.

Der Spielablauf beschränkt sich also nicht nur auf die klassischen Shooter-Elemente - obwohl diese zweifelsohne überwiegen - sondern auch den klugen Einsatz der Plasmide. Genretypisch hacken wir uns in Computersysteme ein oder knipsen mit einer Kamera Feinde um so noch effektiver gegen diese vorgehen zu können. Während des Spielverlaufs findet man auch eine ganze Menge "Schrott" (Schläuche, Schrauben, usw.), diese lassen sich aber an bestimmten Automaten zu nützlichen Dingen kredenzen wie Munition. Also mal ruhig mitnehmen, wer weiß wofür sie gut sind. Sehr wichtig sind auch die Tonbänder, die überall herum liegen. Diese erzählen die spannende Geschichte weiter und geben auch schonmal nützliche Tipps und Hinweise. Es gibt übrigens 3 verschiedene Enden, je nach dem Vorgehen des Spielers. Es kommt ganz an das Verhalten gegenüber Big Daddys und Little Sisters an: Nachdem man die Kolosse besiegt hat, steht man vor der Entscheidung die kleinen Mädchen zu retten oder vollständig auszubeuten. Alternativ kann man diese auch vollkommen ignorieren. Es dürfte sich also lohnen Bioshock mehrmals durchzuspielen.


Schon bei der Ankündigung von Bioshock ging ein Raunen durch die Zockergemeinde. Genial waren die inoffiziellen Vorgänger allemal, allerdings nicht für die breite Masse. So blieben sie wie Blei in den Händlerregalen stehen. Woran lag es und warum ist Bioshock ein kommerzieller Riesenerfolg geworden? Nun, ich persönlich habe soweit alle ähnlichen Spiele der letzten Jahre gespielt und kann das ganz einfach beantworten: Es macht den Shooterpart um einiges besser. Wer in System Shock die Waffe zieht hat bereits so gut wie verloren, hier sieht man an jeder Ecke die Entwicklerschmiede Looking Glass, bekannt durch seine Schleichspiele ala Dark Project deutlich an. Im Gegenzug stößt dies natürlich bei den alten Fans übel auf: Bioshock sei viel zu leicht, keine echte Herausforderung. Und auch dies kann ich nur bestätigen: Zu keiner einzigen Situation des ca. 15-stündigen Spielverlaufs hatte ich die Befürchtung bald den Löffel abgeben zu müssen.



Fazit: Viele große Kritikpunkte gibt es nicht an dem Spiel, denn ohne wenn und aber: Bioshock ist das beste PC-Spiel des Jahres. Auch bei uns!


Montag, 24. Dezember 2007

FROHE WEIHNACHTEN

Wir von "World of Denyo & Ash" wünschen allen Besuchern unseres Blogs eine schönes Weihnachtsfest :D ..

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Duke Nukem Forever: Teaser-Trailer

Es folgen die ersten bewegten Bilder von Duke Nukem Forever seit 6 1/2 Jahren:

Samstag, 15. Dezember 2007

Crysis (PC-Review)


Genre: Ego-Shooter
Erschienen: 16. November 2007 für PC
Alterseinstufung: ab 18 Jahre

Alle paar Jahre kommen PC-Spiele auf den Markt wo man dann merkt: Verdammt, mein PC ist viel zu langsam - ein neuer muss her. Zuletzt war das Anfang 2004 für mich der Fall, da erschien Far Cry von der bis dato unbekannten deutschen Entwicklungsfirma Crytek. Ende 2007 ist mal wieder so ein besonderer Zeitpunkt: Crysis - das neue Spiel der von Crytek erscheint und mausert sich zum besten Ego-Shooter seit S.T.A.L.K.E.R.

Was die Spiele von Crytek besonders reizvoll macht ist die absolute Referenz-Technik: Schon Far Cry konnte hier die Konkurrenz 2004 die mit Knüllern wie Half Life 2 und Doom 3 nicht gerade klein war locker ausstechen und blieb auch bis 2006 (TES4: Oblivion) das schönste PC-Spiel auf dem Markt. Nicht anders ist es auch mit Crysis, denn hier wird wirklich alles aufgefahren was ein moderner DirectX9- (respektive DirectX10-)Rechner bieten kann. Noch nie war ein Spiel dermaßen Fotorealistisch in Sachen Spielwelt - die mal ganz nebenbei gigantisch ist - und Charakterdarstellung, die fantastischen Effekte hervorgerufen durch den konsequenten Einsatz von Shadern nicht zu vergessen. Diese Optik hat natürlich ihren Preis: Während 5 Jahre alte Rechner mit 2 Gigahertz-Prozessoren, 512-1024 Megabyte Arbeitsspeicher und 128 Megabyte Grafikkartenspeicher noch locker die niedrigsten Grafikeinstellungen packen bringen die Maximal- bzw. Hocheinstellungen selbst Luxus-Computer ins Schwitzen. Wie gesagt: Schönheit hat ihren Preis und auch ich kam nicht herum mir einen neuen PC anzuschaffen. Doch Grafik soll ja bei einem Spiel nicht alles sein, sonst hätte man es ja auch als Grafikdemo herausbringen können. Bei Crysis steckt noch ne ganze Menge mehr drin...


Die große Schwäche von Far Cry war die sehr flache Story, Crysis ist da im Grunde nicht besser: Zuerst findet man sich im gleichen Tropenszenario wieder, diesmal mit koreanischen Soldaten als Gegnern. Doch irgendetwas stimmt nicht und ehe man es sich versieht wird aus der Tropeninsel ein Eiswürfel mit Aliens. Im Grunde klappert man die verschiedenen Missionsziele von Punkt zu Punkt ab (wird auf der Minikarte angezeigt). Hört sich also nach 08/15 an, ist es aber nicht. Neben der famosen Präsentation läuft man nämlich in einem Nanosuit rum, der uns kurzerhand zu Supermann macht. Stärke, Verteidigung, Unsichtbarkeit, Schnelligkeit und Waffen lassen sich hier wunderbar modifizieren und lässt dem Spieler ungeahnte Möglichkeiten das Ziel zu erreichen. Per mittlerer Maustaste öffnet sich unser übersichtliches Menü und ein Mausschwenk in die gewünschte Modifikationsrichtung wählt diese dann aus. Wie gehen wir das Geschehen also an um Daten aus einer feindlichen zu stehlen? Verteidigung aktivieren und alles im herkömmlichen Shooter-Stil erledigen. Stärke aktivieren und alles kurz und klein schlagen bzw. auf erhöhte Felsvorsprünge springen und alles wegsnipern. Unsichtbarkeit aktivieren und von Deckung zu Deckung unerkannt huschen und ohne dass es jemand merkt die Daten klauen und wieder abhauen oder per Schnelligkeit schnell rein und wieder raus...


Durch die unglaubliche Größe der Levels werden dem Spieler wieder mal verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung gestellt: Autos mit oder ohne Geschütz, Motorboote und Lastkraftwagen und in zwei Abschnitten sogar eine schöne Panzerfahrt und ein etwas unausgegegorener Flugabschnitt, der sozusagen das Antihighlight des Spiels darstellt im ansonsten rasanten und perfekten Spielverlauf. Hatte ich schon erwähnt, dass man auch einen optisch atemberaubenden und schwerelosen Besuch in einer Alienbasis macht? Für Crysis wurden auch ein paar Zwischengegner angekündigt, hier enttäuscht das Spiel ein bisschen. Der menschliche ist ein Witz und die außerirdischen Brocken warten erst am Ende der insgesamt sehr kurzen Spielzeit wo wir auch schon bei den Negativpunkten wären: Schätzungsweise gerade mal die Hälfte der Spielzeit (~ 8 Stunden) von Cryteks Erstlingswerk bekommt das Spiel hin, dafür ist Crysis allerdings als Trilogie gedacht. Die flache Story hatten wir weiter oben bereits abgehandelt und das wars eigentlich auch schon. Ansonsten ist dieses Spiel der beste Ego-Shooter seit S.T.A.L.K.E.R. ohne dessen geniale Atmosphäre toppen zu können.


Donnerstag, 13. Dezember 2007

DVD-Review: Transformers (Optimus Prime Package)

Titel: Transformers (2007)
Genre: Science-Fiction Action
Regisseur: Michael Bay
Cast: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Optimus Prime, Bumblebee, Megatron, u.a.
DVD-Erscheinungstermin: 10.12.2007
Laufzeit: 137:17 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Bildformat: 2,40:1 (anamorph/16:9)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Englisch und Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch (auch für Hörgeschädigte), Türkisch

Extras auf DVD1:
Audiokommentar von Regisseur Michael Bay

Extras auf DVD2:
Unsere Welt:
• Eine heiße Geschichte [8:33 Min.]
• Menschen als Allierte [13:10 Min.]
• Ich kämpfe gegen gigantische Roboter [13:59 Min.]
• Schlachtfeld [13:34 Min.]
Ihr Krieg:
• Der Aufstieg der Roboter [13:39 Min.]
• Die Autobots [19:59 Min.]
• Angriff der Decepticons [14:31 Min.]
• Hintergründe des Allspark [16:58 Min.]
Da steckt mehr dahinter:
• Vom Drehbuch ab in den Sand: Der Angriff von Skorponok in der Wüste [8:52 Min.]
• Konzepte [2:10 Min.]
Trailer:
• Teaser Trailer 1 [1:43 Min.]
• Kinotrailer 2 [2:05 Min.]
• Kinotrailer 4 [2:28 Min.]
Versteckte Eastereggs:
DVD-Credts
Entstehung eines Autocrashs [2:33 Min.]
Casting Mojo [1:16 Min.]
Stellungnahme verschiedener Crewmitglieder am Set [2:01 Min.]

Filmkritik:

Was soll ich noch großartig zu diesem Stück Filmgeschichte schreiben? Ich war schon als kleines Kind total fasziniert von diesen transformierbaren Robotern und schon beim ersten Teaser Feuer und Flamme. Doch Michael Bay und Steven Spielberg haben genau das geschaffen, was einem Transformers-Fan der ersten Stunde das Herz aufgehen lässt: Den Robotern so etwas wie Persönlichkeit zu geben. Das hier mal eben die neue Referenz in Sachen Effektqualität aufgestellt wird konnte man schon in den Trailern erahnen. Doch auch wenn die Roboter mal nicht im Bilde sind gibt es Popcorn-Kino vom Feinsten, Shia LaBeouf dürfte hiermit seinen endgültigen Durchbruch geschafft haben. Dazu gesellen sich noch die taffe Megan Fox und der coole Josh Duhamel neben dem Urgestein Jon Voight. Hervorzuheben wäre noch der Weltklasse-Soundtrack von Steve Jablonsky, der eigentlich jederzeit hundertprozentig passt. Höhepunkt ist zweifelsohne der unglaubliche Showdown in der Großstadt - sowas hat die Welt noch nicht gesehen oder ganz einfach in 3 Worte zusammengefasst: Film des Jahres!

Bild:
Immer scharf, auch in hektischeren Situationen.
10/10

Ton:
Die deutsche Synchronisation kann leider nicht mit der englischen mithalten. Von daher: Lieber Englisch!
10/10

Extras:
Ein Haufen interessanter Extras, besonders die Stunts sind auch ohne die Roboter einfach nur beeindruckend und clever gemacht. Highlight: Der Bus...
10/10

zur Verpackung:
Das Optimus Prime Package beinhaltet 2 DVD´s in einer transformierbaren und ca. 38 cm hohen Optimus Prime-Figur, ist mal was anderes.



Gesamtwertung: 10/10