Samstag, 31. Mai 2008

Resident Evil 5: Neuer Trailer

Donnerstag, 29. Mai 2008

Hausordnung zur EM 2008

Für alle die sich auf die diesjährige Fußball Europameisterschaft freuen, gibt es bestimmte Regeln. Besonders für die Frauen^^

!! Hausordnung !!

§ I In der Zeit während der EM ist der Mann absoluter Herrscher über das TV-Gerät und die dazugehörige Fernbedienung.

§ II Die Ehefrau/Freundin beschäftigt sich in dieser Zeit stumm mit häuslichen Arbeiten.

§ III Vor jedem Spiel ist dem Mann eine Kiste mit kühlem Bier neben den Fernsehsessel zu stellen, wobei die Betonung auf kühl liegt. Ersatzweise können auch Jack Daniels, Asbach, Bacardi mit kühler Cola und Eiswürfel bereitgestellt werden.

§ IV Während eines Spieles ist der Frau der Aufenthalt im Fernsehzimmer strengstens untersagt.

§ V In der Halbzeitpause besteht für die Frau ein 15-minütiges Betretungsrecht, um leere Getränkeflaschen durch frisch gekühlte volle Flaschen zu ersetzen. Bei Bedarf können diverse Knabbereien gereicht werden. Das Rascheln mit Tüten sowie der Gebrauch verbaler Kommunikation ist dabei strengstens zu unterlassen.

§ VI Spätestens 30 Minuten vor Beginn eines Spieles ist dem Mann eine mit Liebe zubereitete Mahlzeit zu reichen. Um die mentale Spielvorbereitung des Mannes nicht zu stören, ist auch in dieser Zeit die Schnatterluke geschlossen zu halten.

§ VII Während der EM sind jegliche Handlungen, die der Fortpflanzung dienen könnten, zu unterlassen. Ebenso zu unterlassen ist das Tragen von Kleidung, die beim Mann das Verlangen nach solchen Handlungen auslösen könnte.

§ VIII Sollte der Mann in seinem Großmut der Frau gestatten, die eine oder andere Minute einen Blick auf das Spiel zu werfen, sind Zwischenrufe sowie Fragen, die den fußballtechnischen Intellekt der Frau verraten würden (z.B.: "Was ist Abseits?") unbedingt zu unterlassen. Mit einem körperlichen Verweis belegt sind solche Bemerkungen wie z.B. "Ach, der Gomez sieht aber heute wieder süß aus."

Ja liebe Frauen, wenn ihr euch an diese minimalen Verhaltensregeln haltet, wird euch euer Mann danken, indem er versuchen wird
- kein Bier zu verschütten.
- nicht jeden Quadratzentimeter im Umkreis von 3 Metern um seinen Trainerstuhl (Fernsehsessel) vollzubröseln.
- beim Verzehr der unter § VI genannten Mahlzeiten euch nicht ständig an die kulinarischen Fähigkeiten seiner Mutter zu erinnern.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Beyond Good & Evil 2: Angekündigt und Teaser!



Endlich ist es soweit: Das vorzügliche Action Jump & Run Beyond Good & Evil aus dem Jahre 2003 bekommt einen Nachfolger. Erscheinen soll das Spiel vorerst auf Xbox360 und PS3.

Freitag, 23. Mai 2008

Und schon wieder eine neue Kritik auf Gameswelt!

Eine neue Kritik auf Gameswelt, diesmal die PC-Version von Turok:


Donnerstag, 22. Mai 2008

Blacksite: Area 51 (PS3 Review)


Genre: Ego-Shooter
Erschienen: Ende 2007 für PC, Xbox360 und PS3
Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahren gem. § 14 JuSchG

Sie sind wieder unter uns: Die grausigen Mensch-Alien-Hybride aus der Area 51, die die Shooter-Gemeinde schon vor einiger Zeit im Shooter Area 51 bereits unsicher machten. Damals galt das Spiel als absoluter Geheimtipp, die ersten Screenshots vom Nachfolger aber ließen auf einen echten Kracher hoffen. Warum das dann doch nicht ganz geklappt habt lest ihr in der Review der Playstation 3 Version.

Blacksite beginnt wie ein herkömmlicher Kriegsshooter im Irak-Szenario. Was mit einem Standardauftrag und der Suche nach Chemiewaffen beginnt entpuppt sich schon schnell als Begegnung der unheimlichen Art: Riesige Alienwürmer und genetisch mutierte Soldaten machen dem Spieler und seinem Team das Leben schwer. So führt die verschwörerische Spur über den Irak wieder zurück in die USA. Genauer gesagt, ihr werdet es sicher schon ahnen, die sagenumwobene Area 51, das Mekka von Außerirdischen- und UFO-Theorien. Spielte man im ersten Teil fast ausschließlich in der geheimen Anlage, so gestaltet sich der Nachfolger da schon abwechslungsreicher da zumeist an der frischen Luft. So führt der Weg auch in den Vorort Rachel. Aber nicht nur die Locations sind abwechslungsreicher, auch der Spielverlauf gestaltet sich so. Neben den brachialen Feuergefechten zu Fuss gibt es auch rasante Abschnitte mit Fahrzeug und Helikopter, letztere sind besonders eindrucksvoll da ganz dicke Gegnerbrocken am besten aus der Luft bekämpft werden. Die Steuerung mit dem Auto fällt anfangs ein wenig kompliziert aus: Mit dem linken Stick fährt man nach vorne oder hinten, mit dem rechten Stick die Lenkrichtung - das hätten die Entwickler auch auf einen Stick legen können. Trotzdem zeigt die Steuerung ansonsten keine Schwächen. Wer schon mit Titeln wie Call of Duty, Killzone oder Halo gut zu Recht kam, wird auch hier keine Schwierigkeiten haben. Trotzdem ist Blacksite bei weitem kein Hochglanz-Shooter, sondern geht eher - wie es die Story schon erahnen lässt - in die Trash-Ecke, mit ein paar gelungenen Anspielungen auf das Alien-Thema.


Dabei gestalten sich die Missionen recht linear, aber stellenweise mit ein paar gruseligen und actionreichen Skripten bereichert. Den Mitstreitern gebt ihr einfache Befehle wie "Türe öffnen" oder "Beziehe dort Stellung" - also alles andere als komplex und ausgereift. Ebenso wenig ausgereift ist das Feature der zerstörbaren Umgebung, die leider nicht an allen Objekten funktioniert aber wenn dann durchaus zur zerstörerischen Atmosphäre beiträgt. Diese wird auch gut in Szene gesetzt durch die leistungsstarke Unreal3-Engine, die aber auch ein wenig unfertig in Szene gesetzt wirkt: Da stimmen schon mal die Schatten nicht, da schweben Gegenstände in der Luft, da fehlt hier und da schon mal eine Textur. Dafür stimmen aber die Charakterdetails und ein Großteil der Außengebiete, wie beispielsweise das Autokino oder das Endlevel. Wer sich zudem nicht an den recht häufig auftretenden Ladezeiten im Spiel (auch schon mal mitten in einer spritzigen Autofahrt) und der durchschnittlichen deutschen Synchronisation stört bekommt einen spassigen Shooter, der leider viel zu schnell zu Ende ist. Auf den Mutliplayer-Servern ist leider so gut wie gar nichts los, der kooperative Modus fiel der am Ende zu knappen Entwicklungszeit zum Opfer. Schade.



Fazit: Ein Hochglanz-Shooter ist Blacksite: Area 51 genauso wenig wie sein Vorgänger. Dafür wird über eine sehr kurze Spieldauer der Trash-Faktor hoch gehalten.


Neue Reviews auf Gameswelt!

Eine neue Review von mir ist auf Gameswelt zu finden, leider kein gutes Spiel. Ganz im Gegenteil: Das neue Schlusslicht unserer Hitliste.


Dienstag, 20. Mai 2008

1 Jahr "World of Denyo & Ash"

Jaaaaaaaaaa liebe Freunde. Zwar mit einem Monat verzug aber trotzdem möchte ich euch mitteilen was dieser Blog jetzt schon seit einem Jahr die User des Internets mit Informationen füttert. Am 07.04.2007 haben Ich und Ash uns zusammengeschlossen und seitdem betreuen wir diesen Blog zusammen. Wie ihr seht, ist seitdem ne menge passiert. Viele Spiele und DVD Reviews und andere Informationen. Auf viele weitere Jahre der zusammenarbeit :D
In dem Sinne........

PROST

Freitag, 9. Mai 2008

Chrome Specforce (PC-Review)





Erschienen: 20. Juni 2005 für PC
Genre: Ego-Shooter
Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahren gem. § 14 JuSchG

Die polnischen Entwickler von Techland landeten erstmals im Jahre 2003 mit dem Ego-Shooter Chrome einen Achtungserfolg. Danach gab es noch 2006 den imposanten Western-Shooter Call of Juarez, dazwischen aber noch Chrome Specforce, zuletzt als Heftvollversion quasi für lau.

Jeder, der Chrome gespielt hat, hat noch die etwas wirre Story im Hinterkopf: Bereits in der ersten Mission wird der Spielheld Logan von seinem langjährigen Weggefährten Pointer verraten. Chrome Specforce behandelt die Vorgeschichte, in der beide noch gemeinsam an der Front kämpfen. Das Spiel kam schon damals für schlappe 30 € in die Läden, sozusagen als allein lauffähiges Zusatzpaket für Chrome. Spielerisch bleibt alles beim Alten: Aus der Ego-Ansicht kämpfen wir mal im Team mit strunzdummen Kameraden an unserer Seite oder mal ganz allein durch weitläufige Außenareale. Diese sind grafisch noch immer recht sehenswert mit ihrer üppigen Vegetation und ordentlichen Sichtweite trotz des penetranten Grün- und Grautons. Ebenso gelungen ist der treibende Soundtrack. Das genaue Gegenteil bieten die langweiligen Innenlevels und Charaktergesichter, die schon im "Hauptprogramm" die Grafikwertung drastisch nach unten zogen. Weiteres Manko: Die Gegner treffen viel zu gut und sind nicht selten sehr schwer auszumachen, dazu noch größtenteils in den Innenlevels völlig unsinnig postiert.


Im Spielverlauf zeigen sich immer mehr Dinge, die auf ein schnell lieblos programmiertes Zusatzprogramm schließen lassen: Die Story, so wirr und unwichtig sie auch war im ersten Teil, findet nur noch auf Texttafeln zwischen den Missionen statt, Charaktertiefe oder gar Identifikation mit der Spielfigur sucht man vergebens. Ebenso ärgerlich ist das aufgesetzte Inventar, erledigte Gegner klickt ihr an und durchsucht sie so, nehmt Granaten, Waffen, Munition und Haufenweise Medipacks mit. Chrome war eben noch nie ein Deus Ex. Ein paar nützliche Sachen haben es aber auch hier reingeschafft: In ein paar Situationen (besonders zu Anfang) kommen die taktischen Schusswechsel gut zur Geltung, die ein oder andere Mission kann sogar als gänzlich gelungen bezeichnen lassen zumal auch hier wieder ein paar Vehikel wie Fahrzeuge und Walker zur Verfügung stehen. Die hilfreiche Minimap unten links zeigt immer genau an wo ihr hinmüsst. Dafür wurden die Implantate restlos gestrichen, im Gegenzug wird ein Feature geboten, dass vor kurzem in Crysis für Aufsehen sorgte: Der Allzweckanzug. Der hat ein paar nützliche Eigenschaften wie Schild, Geschwindigkeit und Unsichtbarkeit. Blöd ist nur, dass die Unsichtbarkeit überhaupt nicht funktioniert! Die letzten Missionen sind in Sachen Missionsdesign dann aber leider nur noch nervig, so dass ich abschließend das Spiel nur bedingt empfehlen kann für Genre-Fans mit schwachen Computern.



Fazit: Mit Chrome Specforce haben die Entwickler von Techland mal eben schnell einen kleinen Shooter-Happen in Form eines allein lauffähigen Addons nachgelegt, der insbesondere Fans von Chrome ansprechen dürfte.

Freitag, 2. Mai 2008

Ratchet & Clank: Tools of Destruction (PS3-Review)

Genre: Action Jump&Run
Erschienen: 13. November 2007 für PS3
Alterseinstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gem. § 14 JuSchG

Der Lombax Ratchet und sein kleiner Blechkamerad Clank feiern ihr Debüt auf der Playstation 3. Schon mit den Vorgängern für die PS2 konnten Jump & Run Fans mit einem großen Hang zur Action vollenst begeistert werden. Ob das nun auch in der neuen Generation geklappt hat lest ihr in der Review.

Storytechnisch dreht sich ziemlich viel um Ratchet, dem vielleicht letzten seiner Art, woher er kommt, was mit seiner Rasse geschehen ist. Aber auch Clank bekommt eigene Abschnitte spendiert, die dann aber leider qualitativ ein wenig abfallen. Alle Spuren führen hin zum düsteren Imperator Tachyon, der ein wenig nach einer Karikatur eines bekannten Star Wars Bösewichts aussieht. Durch zahlreiche Zwischensequenzen, vollkommen skurille Gegner und Freunde, entfaltet sich schon von Anfang an eine sehr humorvolle Stimmung, die man schon in den Vorgängern bewundern durfte. Trotzdem ist die Story ein wenig dünn und viel zu kurz. Nach 8 Stunden habt ihr alles gesehen, trotz der späteren Nichtlinearität. Von Planet zu Planet rennt ihr nicht nur immer von A nach B sondern rüstet euch immer weiter auf und sucht gut versteckte und schwer erreichbare Geheimnisse. Die Planeten selber haben ein unverkennbares und einprägendes Setting wie beispielsweise Piratenwelt, Lava-Welt, Eiswelt oder Weltraumstation. Hier und da fügen sich noch sehr Ballerlastige Weltraumabschnitte mit ein, die an eine extrem Actionreiche Variante von Freelancer meets Time Crisis erinnern und ein wenig aufgesetzt wirken. Glücklicherweise können wir diese Abschnitte schnell hinter uns lassen.










Der Spielablauf gestaltet sich recht einfach - auch mehr oder weniger begünstigt durch den extrem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Hüpfen, Schießen, Fliegen und Grinden steht auf dem Programm, wobei das alles wie aus einem Guss wirkt, die Mischung ist nahezu perfekt. So kommt durch die cineastische Präsentation mit sehr guter deutscher Synchronisation und die hervorragend detaillierte, kunterbunte Grafik ein tolles Feeling auf, dass die gesamte Spielzeit motiviert und nicht selten für Tränen des Lachens sorgen. Immer wieder für einen Lacher gut sind die abwechslungsreichen Waffen, die sich aufrüsten lassen. Besonderes Highlight ist die Discokugel, die die grausamen Gegner zum Tanzen animiert - selten so gelacht! Neben den abwechslungsreichen Standardgegnern gesellen sich ab und an auch ein paar hartnäckigere Zwischengegner, die aber allesamt kein großes Problem darstellen sollten. Lediglich beim Endkampf wird es etwas härter. Ratchet & Clank: Tools of Destruction ist eines der Spiele, mit der man unentschlossene für die Sony-Konsole begeistern könnte.



Wertung: 8,7/10

Mittwoch, 30. April 2008

Coming soon... Mai 2008

Auch im Mai gibs hier wieder das volle Programm, ein paar Reviews habe ich in den letzten Tagen ja schon nachgeliefert.

Erwarten dürft ihr noch Reviews zu den Videospielen The Witcher, Ratchet & Clank: Tools of Destruction, Chrome Specforce, Zak Mc Kracken 2, Burnout Paradise, Blacksite Area 51, Sega Rally und Army of Two!!! Dazu noch eine Review zu Uwe Boll´s Postal, der besser ist als gedacht. Auch meine erste Blu Ray Review ist ein Film von Uwe Boll, nämlich Schwerter des Königs.

Achja, ich zocke schon fleißig Grand Theft Auto 4, mal schauen ob ich das auch noch im Mai schaffe ;)

Condemned 2 (PS3-Review)




Genre: Ego-Shooter
Erschienen: April 2008 für PS3 und Xbox360
Alterseinstufung: Beschlagnahmt!

Heute kam eine Meldung rein, mit der ich schon vor Erscheinen dieses Spiels gerechnet hatte: Condemned 2 wurde beschlagnahmt! Dieses Prädikat erhalten in letzter Zeit viele Videospiele, doch immer wieder durchbrechen wir Zocker diese Barrierre der Freiheitsbegrenzung und kommen doch noch an unser Spiel. Und für Condemned 2 lohnt sich dies allemal, auch wenn er im direkten Vergleich zum Vorgänger ein wenig abfällt.

Wie schon im absolut gruseligen ersten Teil schlüpft ihr in die Haut von Ethan Thomas, der aber seit den unfassbaren Geschehnissen in Teil 1 seine Spuren bei ihm hinterlassen haben. Ein völlig gebrochener Mann, der scheinbar mit sich und der Welt abgeschlossen hat, seinen Frust und Ärger im Alkohol ertränkt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem er wieder gebraucht wird. Ein zweiter Horrortrip beginnt, der zwar nicht mehr so gruselig daherkommt aber absolut stimmig und umso brutaler präsentiert. Der schmale Grat zwischen Albtraum und Wirklichkeit ist kaum noch sichtbar...


Ein großer Pluspunkt beim Vorgänger war die hohe Interaktivität mit der Spielumgebung, überall ein greifbarer Gegenstand, für den es einen Nutzen gibt. Der Nutzen in diesem Spiel heißt vor allen Dingen: Junkies verprügeln, Schädel einschlagen, Knochen brechen. Aber Vorsicht: Die Gegenstände können auch kaputt gehen, dann heißt es schnell einen neuen her holen, denn mit bloßen Fäusten kommt man nicht sehr weit. Dabei sind ein paar fatale Finishing Moves dazugekommen. Beispielsweise packt ihr euren Widersacher in den Schwitzkasten und pfeffert ihn kurzerhand mit dem Kopf voran in einen Fernsehapparat. Dabei geht die Steuerung super logisch von der Hand. Linker Stick für die Bewegung, rechter Stick zum Umsehen, linke Schultertaste für linke Hand, rechte Schultertaste für rechte Hand, beide Schultertasten gleichzeitig gedrückt für die Abwehrhaltung - besonders bei dieser kommt es auf perfektes Timing an.


Aber nicht nur Prügeln steht auf der Tagesordnung, denn leider viel zu oft verkommt Condemned 2 zu einem herkömmlichen Shooter der Marke F.E.A.R.. Löblich ist aber der ausgereiftere Einsatz des CSI-Features. Da kommt es nämlich darauf an, einen Tatort oder eine Spur genauestens zu analysieren. Das bringt die Story voran und dient ebenfalls der Bewertung am Ende jedes Levels. Bronze, Silber und Gold Wertung geben euch neue hilfreiche Upgrades. Das Taubensuchen des Vorgängers fällt vollständig weg, dafür könnt ihr jetzt mit Antennen auf Fernsehgeräten und Radios wichtige Nachrichten empfangen und Störsender vernichten.


Die Schauplätze sind mal wieder fantastisch gelungen, besonderes Highlight für mich war das Museum wo plötzlich ein schwer gepanzerter Ritter nach Ethan´s Leben trachtet. Einer der wenigen Bosskämpfe, die zwar atmosphärisch sind, im Endeffekt aber ein wenig einfach. Da rockt der Abschnitt, wo wir von einem Bär verfolgt werden schon eine ganze Ecke mehr - vielleicht der beste Moment im gesamten Spiel. Nach 8-10 Stunden Spielzeit ist der Horrortrip auch wieder vorbei. Soviel sei gesagt: Condemned 3 ist unausweichlich, lässt aber auch fast 10 Jahre später weiter auf sich warten...

Jack Keane (PC-Review)

Genre: Point & Click Adventure
Erschienen: August 2007 für PC
Alterseinstufung: Freigegeben ab 6 Jahren gem. § 14 JuSchG

Captain Jack is back! Aber nicht Jack Sparrow aus den Fluch der Karibik Filmen sondern der sympathische Adventure-Held Jack Keane gibt sich die Ehre um die längst vergessenen Lucas Arts Zeiten wieder aufleben zu lassen. Das vielleicht bislang beste Point & Click Adventure seit Monkey Island 3!

In London lässt sich der gute Jack mit seiner Crew auf einen Auftrag ein: Ein Abstecher nach Tooth Island, denn dort hat ein verrückter Wissenschaftler einen im Tee und einen ziemlich witzigen Sprachfehler! Während dieser Reise und schließlich auf der Insel lernt er viele interessante Charaktere kennen, u.a. den tolpatschigen Agenten ihrer Majestät sowie den 2. spielbaren Charakter: die hübsche Amanda, die Jack mal eben die 2 Mann starke Mannschaft abwirbt. Im späteren Spielverlauf holt ihn seine Vergangenheit wieder ein...

Jack Keane spielt sich wie jedes stinknormale Point & Click Adventure, aber gerade die Werke vom deutschen Entwickler Deck13 (bekannt durch die Ankh-Reihe, Review zu dieser folgt sobald ich Teil 3 beendet habe) zeichnen sich durch einen vortrefflichen Humor aus, der schon seit über 10 Jahre mit dem Ende der klassischen Lucas Arts Adventures als ausgestorben galt. So lassen sich nicht nur allzu skurille Gegenstände kombinieren um die guten Rätsel zu meistern(im Gegensatz zu den Staffeln von Sam & Max), es gibt auch einige wirklich gelungene Anspielungen auf Film- und Spieleklassiker, die sich kein Fan des Genres entgehen lassen sollte. Dazu wird auch endlich mal wieder eine annehmbare Spielzeit von knapp 15 Stunden geboten. Sehr vorbildlich.














In Sachen Humor behält trotzdem Sam & Max weiterhin die Nase vorn, denn besonders zu Anfang wirkt noch einiges bei Jack Keane arg aufgesetzt. Dafür hat Jack die besseren Rätsel und die klar bessere Grafik. Mal ganz abgesehen von der professionellen deutschen Vertonung, die sich wirklich hören lassen kann. Auf Tooth Island könnt ihr euch frei bewegen und die vielen Personen geben schonmal ab und zu Tipps wie es weitergehen könnte. Meist liegt die Lösung aber auf der Hand sodass es nur zu wenigen Stellen kommt wo ihr mal nicht wisst, wie es weitergehen soll. Besonders gut gefallen hat mir die zweite Hälfte wo die Linearität so langsam der Experimentierfreude weicht und es einige Lacher gibt. Das Finale ist dann auch sehr furios, vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Fortsetzung. Ich würde mich freuen.



Wertung: 8,5/10

Donnerstag, 24. April 2008

Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots ab Juni im Handel

Viele Zocker auf diesen Planeten warten schon ewig auf das Game. Ab Juni wird es dann endlich so weit sein. "Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots" wird ab dem 12.06.2008 im handel erhältlich sein. Erstmal wird das Spiel für die Playstation 3 veröffentlicht. Ob es noch für die anderen Konsolen veröffentlicht wird, ist noch unklar.



Hitman - Jeder stirbt alleine [Kritik]

Hitman - Jeder Stirbt alleine (Extendet Cut)

Regie: Xavier Gens
Produzent: Luc Besson
Darsteller: Timothy Olyphant, Olga Kurylenko, Ulrich Thomson u.v.a

Genre: Thriller/Action
FSK: ab 18 Jahren
Laufzeit: 92 Minuten
Release: 16.04.08 (verleih)/02.05.2008 (Verkauf)

Inhalt:
"Agent 47" (Timothy Olyphant) wurde von Geburt an zu einem professionellen Auftragsmörder erzogen und ausgebildet, der für Geld jeden tötet. Seine stärksten Waffen sind seine Nerven und sein entschlossener Stolz an seiner Arbeit. Die Zahl 47 sind die letzten beiden Stellen eines Barcodes, der auf seinem Nacken tätowiert ist und bilden gleichzeitig seinen einzigen Namen. Der Jäger wird zum gejagten, als er sich plötzlich in einer politischen Übernahme verfängt. Interpol und das russische Militär verfolgen ihn quer durch Osteuropa, während er versucht herauszufinden wer ihn auffliegen lies und warum sie versuchen ihn aus dem Spiel zu nehmen. Aber die größte Bedrohung für 47s Überleben bilden sein ins wanken geratendes Gewissen und die Nichtvertrauten Gefühle, die in ihm von einer schönen und geschädigten Frau geweckt werden...

Kritik:
Diesmal wird es keine ausführliche DVD Kritik, da ich den Film auf Blu-ray gesehen habe, aber kein Full HD Fernsehr habe. Daher kann ich kein Bild und kein Ton bewerten. Aber zum Film^^.

Hitman ist von der ersten bis zur letzten Minute, Spannung Pur. Die Story ist einfach genial umgesetzt worden und Timothy Olyphant macht seine Rolle perfekt. Dieser Schauspieler ist wie geschaffen für diese Rolle. Er Spielt den "Agent 47" mit bravur. Der Film fängt auch schon recht heftig an. Auch wenn ich die Hitman Games selbst nie gezockt habe, muss ich sagen das alles trotzdem sehr gut vom Spiel zum Film umgesetzt wurde. Auch im Film ist Agent 47 ein Skrupelloser und Gefühlsloser Killer. Der Film zeigt keine übertriebene Action. Es passt einfach alles sehr gut zusammen.

FAZIT:
Knallharter Actionthriller mit sehr gutem Cast und einer gut Umgesetzten Story. Für Action und Spiele-Fans ein MUSS !!!

09/10 Punkte

Trailer:

"John Rambo" Im Juni auf DVD

Warner hat nun die ersten Details zur DVD bekannt gegeben. So wie es aussieht, wird Warner insgesammt 3 Version auf den Markt Bringen. Eine Fassung mit SPIO-JK Freigabe (Ungeschnitten), eine "Keine Jugendfreigabe" (1-Minute Geschnitten) und eine FSK 16 Fassung (4-Minuten Geschnitten). Außerdem wird Warner die SPIO-JK Fassung als Special Edition im Steelbook veröffentlichen. "John Rambo" wird ab dem 27.06.2008 im Handel erhältlich sein.


Special Edition im Steelbook

Genre: Action
FSK: SPIO-JK
Filmlänge: 87 Minuten
Release: 27.06.2008 (Verleih/Verkauf)

DVD Details - Special Edition

Bildformat: 16:9 (2,40:1)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 - Englisch, Dolby Digital 5.1 - Deutsch
Untertitel: Deutsch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch

Bonusmaterial

noch nicht bekannt

Inhalt
Vietnamveteran John Rambo wohnt zurueckgezogen in Bangkok, wo er vom Verkauf selbstgefangener, giftiger Schlangen lebt. Dennoch laesst er sich von den christlichen Menschenrechtlern Michael und Sarah ueberreden, sein Boot für einen Transport humanitaerer Gueter nach Myanmar bereit zu stellen, um dem Not leidenden Volk der Karen zu helfen. Als brutale burmesische Soldaten seine Schutzbefohlenen entfuehren, will Rambo sie mit einem Soeldnertrupp befreien.

Quelle: www.Bereitsgetestet.de

Donnerstag, 17. April 2008

Neue Reviews auf Gameswelt!

Joa, ich war mal wieder recht fleißig und Gameswelt hat mal wieder zwei Reviews von mir veröffentlicht:


Mittwoch, 16. April 2008

Dark Sector (PS3-Review)
















Genre: 3rd-Person-Shooter
Erschienen: 4. April 2008 für PS3 und Xbox360
Alterseinstufung: Nicht in Deutschland erschienen

Der Name Dark Sector geistert schon seit einigen Jahren durch die Videospielgemeinde. Mit seinem düster brutalen Weltraumszenario sollte es eine neue Stimmungskanone für Horror-Fans werden. Doch während der Entwicklungszeit verschwand der Weltraum aus den Planungen, genauso wie die PC-Version, die nicht mehr erscheinen wird. Was letztendlich daraus geworden ist lest ihr hier, denn ich habe mich durch die UK-Version mit deutscher Sprachausgabe geballert.


In der Haut von Hayden Tenno schlüpft ihr in die Haut eines recht frischen Spezialagenten, der einem grausamen Geheimnis auf der Spur ist. Er findet einen Kollegen, der scheinbar infiziert wurde, doch auch Hayden hat sich schon kurze Zeit später infiziert. Was aber einen netten Nebeneffekt hat, denn jetzt setzt er sich nicht nur noch mit Schusswaffen zur Wehr, sondern auch mit dem hilfreichen Glavier. Eine Art überdimensionaler Wurfstern mit Bumerang-Fähigkeiten, der die Gegner schonmal gerne der Gliedmaßen entledigt oder gar in zwei Hälften teilt. Hier geht es wirklich nicht zimperlich zur Sache. Ein Grund für die Nichtveröffentlichung in Deutschland. Bei der PS3-Version lässt sich dieses Utensil durch die Sixaxis-Funktion nochmal genauer steuern, was anfangs aber sehr viel Übung erfordert - später aber wie das Messer durch die Butter funktioniert. Im weiteren Spielverlauf lässt sich das nützliche Utensil auch noch mit Feuer, Strom und Eis kurzzeitig aufladen, was ein sehr einnehmendes Element darstellt um weiter zu kommen.


Dabei erinnert das Gameplay sehr an das von Gears of War, Infernal und Rogue Trooper - ohne allerdings die Klasse der beiden erst genannten Titel zu erreichen. In der 3rd-Person-Ansicht empfielt es sich wie bei den großen Vorbildern, stets aus der Deckung hinaus zu agieren. Die menschlichen Gegner bleiben nämlich auch immer brav hinter ihren Stellungen und bewegen sich nur sehr selten. Die Monster und Mutanten dagegen suchen den Nahkampf, was schonmal in völlig planlosen Massenangriffen von drei bis vier Gegnern gleichzeitig für spielerisches Chaos sorgt. Mit Hilfe von Geld, was quer verstreut in den Levels liegt, könnt ihr Gullideckel betätigen und landet bei eurem Händler. Bei diesem lassen sich Waffen kaufen, verkaufen und erweitern - was leider ziemlich aufgesetzt wirkt und nicht so recht zum Spiel passen mag.


Sehr gut passen hingegen die Bosskämpfe, die sehr zahlreich auftreten und euch das ein oder andere Mal echt Staunen lassen. Schon recht früh bekommt ihr es so mit einem wahren Koloss zu tun, hartnäckigen Helikoptern und Robotern, in deren schützende Metallhaut ihr später sogar selbst schlüpfen dürft. Das lockert den eintönigen Spielablauf etwas auf, der euch ansonsten durch Zwischensequenzen in der vorzüglichen Spielgrafik langweilt. Die Grafik ist wirklich gelungen: Charaktermodelle und Schauplätze wirken sehr detailliert, wenngleich sich alles recht schnell wiederholt und der Unschärfeeffekt teilweise arg penetrant wirkt. Die deutsche Sprachausgabe kann sich hören lassen, wirkt aber bei der Abmischung an wenigen Stellen etwas leise. Nach zehn Stunden und zehn Missionen mit einem anstrengenden Schlusskampf ist die Zeit für Einzelspieler auch schon abgelaufen. Den Multiplayer-Modus könnt ihr getrost liegen lassen.



Fazit: Die brutale 3rd-Person-Action ist mehr als ein Geheimtipp für Genre-Anhänger, die nach Gears of War oder Infernal neues Futter brauchen.

Sonntag, 13. April 2008

Resistance 2: Teaser Trailer



Der Ego-Shooter erscheint noch in diesem Jahr, exklusiv für die Playstation 3.

Dienstag, 8. April 2008

Darkness Within (PC-Review)

















Genre: Horror-Adventure
Erschienen: 21. November 2007 für PC
Alterseinstufung: Ab 16 Jahren

Ein echtes Überraschungsspiel fand sich Anfang des Jahres auf meiner Festplatte wieder. Mit Darkness Within war es einem bislang völlig unbekannten türkischem Entwicklerteam gelungen, ein Adventure im Myst-Stil zu kreiieren, dass sich sehr an die Bücher von Horror-Schriftsteller H.P. Lovecraft orientiert und somit für die nötige Gruselstimmung sorgt.


In der Haut von Detektiv Howard E. Loreid bekommt der Spieler die Aufgabe, den Mord an einem gewissen Clark Field aufzuklären. Was sich zuerst nach Alltag anhört entpuppt sich schon bald als wahrer Albtraum, denn der Tote hatte offensichtlich einen Faible für das Okkulte. In der Ego-Perspektive klickt man sich so durch allerhand düstere und gruselige Schauplätze, die zwar alle genretypisch recht leblos wirken, aber durch den geschickten Einsatz von Soundeffekten eine unheimliche Stimmung aufbauen. Die Arbeiten an diesem Mordfall nehmen die Spielfigur derart mit, dass er häufig unter mysteriösen und angsteinflößenden Albträumen leidet und schonmal einige Tage verschläft. Doch was ist schlimmer - das echte Leben oder die Albträume? Im Spielverlauf verschwimmt so schonmal öfters die Sicht, was das ansonsten gemächliche Spielgeschehen plötzlich ganz hektisch macht. In manchen Situationen kommt es sogar auf Schnelligkeit an, beispielsweise dann, wenn Howard plötzlich Schritte vernimmt und sich ein sicheres Versteck suchen muss. Den größten Teil der Spielzeit ist er aber mit etwas langatmigen - zum Ende hin reichlich unlogischen Rätseln beschäftigt. Hierbei muss man schonmal den ein oder anderen Gegenstand kombinieren und in einem Extra-Menü darüber nachdenken sonst ist eine Sackgasse im Spieldesign unvermeidlich. Frustgefahr für Neueinsteiger ist schon vorprogrammiert.


Wie oben bereits kurz angeschnitten wirkt die Grafik recht leblos, dafür umso detaillierter und durch die Thematik des Videospiels recht interessant ausgeschmückt mit allerlei mysteriösem Bildnissen und Gegenständen. Die hervorragende Sound unterstreicht nochmal die absolut tolle Atmosphäre, die im Renderadventure-Genre derzeit seinesgleichen sucht. Ständig bedrückt einem die Angst, hinter der nächsten Ecke das Unbegreifliche zu entdecken, eben genau wie in den besten Lovecraft-Romanen. Die Tastatur könnt ihr übrigens während der gesamten Spielzeit ausstöpseln, hier ist der Einsatz der Computermaus gefragt. Leider haben sich in der Verkaufsversion ein paar unschöne Fehler  eingeschlichen, wie Abstürze oder Grafikfehler, die aber bereits durch zwei Updates behoben wurden. Durch die sehr geringen Hardware-Anforderungen reicht minimal bereits ein Computer mit 800 Mhz und 256 MB Arbeitsspeicher aus, weswegen ich das Spiel besonders geduldigen Abenteuer-Profis mit schwacher Hardware aber starken Nerven ans Herz legen will. Mich hat es persönlich einfach nur überrascht!



Fazit: Das Lovecraft-Grusel-Horror-Adventure ist ein echter Geheimtipp für geduldige Spieler.


Montag, 7. April 2008

Stranglehold (PS3-Review)

Genre: 3rd Person Shooter
Erhältlich: 20. November 2007
Alterseinstufung:
Ab 18 Jahren

Nachdem ich mich bereits durch die Demo geballert hatte kommt nun endlich die Review zur Vollversion von John Woo´s Stranglehold für die PS3. Eins direkt vorweg: Dem genialen Eindruck der kurzen Demoversion kann der Titel leider nicht standhalten.

Filmfans fangen bei Begriffen wie "Tequila" und "John Woo" und "Action" direkt ins Schwärmen. Kein Wunder, denn genau dieser Mix ergab Hard Boiled - einen der prägensten Actionfilme der 90er Jahre mit Chow Yun-Fat in seiner Paraderolle. Nie wieder hat man ihn so jung und dynamisch gesehen. Leider sieht Yun-Fat mittlerweile ziemlich alt aus, was eine Filmfortsetzung sehr unwahrscheinlich machte. Zum Glück gibt es ja Videospiele und der Actionstar früherer Jahre erstrahlt in neuem Glanz der Unreal Engine 3 mit fast völlig zerstörbarer Umgebung. Es ist wirklich erstaunlich, was hier alles zu Bruch geht. Hat der Spieler erst einmal die Gegnermassen erledigt, gleicht der vormals idyllische Schauplatz einer völlig zerstörten Ruinen-Landschaft. Ein El-Dorado für jeden Action-Fan!

Die Demoversion konnte mit genau diesem Feature punkten. Großer Pluspunkt war die Glaubwürdigkeit im spielbaren Abschnitt. Leider schafft es das Programm nicht, dieses hohe Niveau beizubehalten. Es gibt zwar immer wieder Highlights wie das Beschützen einer Musikkapelle oder den Museumsabschnitt. Größtenteils wirkt die Zerstörungsorgie aber arg konstruiert. Schon im zweiten Abschnitt schießen wir so reihenweise unglaubwürdig gesetzte Pfähle um, um über Dächer weiter zu kommen. Mal ganz zu schweigen von der hohen Explosivfässer-Dichte. Langweilig wirds aber trotzdem nicht. Das liegt zum einen an der pausenlosen Action, die keine Zeit zum Verschnaufen lässt, aber auch zum anderen an der unverschämt kurzen Spielzeit von gerade mal 6 Stunden.

Wer schon im Vorfeld Befürchtungen hatte, dass dieser Titel zum Grafikblender verkommen könnte, kann sich bestätigt fühlen. Die Story macht nicht wirklich viel her und ist klischeebeladen, wenngleich sehr gut präsentiert. Dazu werden Zwischengegner serviert, die sich durch stumpfes Dauerfeuer besiegen lassen. Wegen der sehr unkomplizierten Steuerung kommt es allerdings nicht zu Fingerkrämpfen, ein anspruchsvollerer Spielverlauf der Marke Max Payne war hier einfach nicht zu erwarten. So haben beide Titel nur die Spieleransicht und die Bullet-Time gemeinsam.



Stumpfes Action-Spektakel, dass seinen Vorschusslorbeeren nicht ganz gerecht wird. Wer ein kurzes Ballervergnügen in zerstörbarer Edeloptik sucht, könnte Gefallen finden.


8,0/10