Mittlerweile wurde bekannt, dass Deus Ex 3 mit einer aufgebohrten Variante der ansonsten doch schon etwas betagten Tomb Raider Legend Engine laufen wird. Die Vorgänger bauten auf das Unreal-Grundgerüst (Engine 1 und 2) und wirkten schon beim Erscheinen steril aber atmosphärisch düster.
Montag, 26. November 2007
Deus Ex 3 - Der Teaser
Mittlerweile wurde bekannt, dass Deus Ex 3 mit einer aufgebohrten Variante der ansonsten doch schon etwas betagten Tomb Raider Legend Engine laufen wird. Die Vorgänger bauten auf das Unreal-Grundgerüst (Engine 1 und 2) und wirkten schon beim Erscheinen steril aber atmosphärisch düster.
Freitag, 23. November 2007
Was geht ab?
Meine lächerliche Freizeit verbringe ich z.B. mit Call of Duty 4 und Assassins Creed für die PS3. Die Generation One Box von Transformers ist so langsam auch zu Ende geschaut - freut euch auf einen kleinen Bericht ob die Serie nach 20 Jahren noch immer ihr Reiz hat. In meiner Wühlkiste gerade rausgekramt und installiert: das Rollenspiel-Juwel Anachronox...
Dazu die neuesten DVD-Neuigkeiten von Denyo, insbesondere zur bevorstehenden Transformers-Veröffentlichung im Dezember.
Samstag, 17. November 2007
S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl (PC-Review)
Genre: Ego-Shooter
Erhältlich: 22. März 2007 für PC
USK-Einstufung: Freigegeben ab 18 Jahren gem. § 14 JuSchG
Seit Anfang des Jahres ist der Duke wieder alleine im Club der Release-Verweigerer. STALKER – Shadow of Chernobyl hat endlich den Weg in die Regale und die Festplatten gefunden. Ein bedrückendes reales Szenario vereint die Ereignisse der Reaktor-Katastrophe 1986 mit einer Science-Fiction Story und revolutionärem Gameplay, dass Shooter und Rollenspiel so perfekt verschmelzen lässt wie es vorher nur Deus Ex schafft. So in etwa hieß es bei der ersten Ankündigung. Was davon über die Jahre noch übrig geblieben ist lest ihr jetzt...
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Ein Truck mit einer Frachtladung toter Söldner rast durch ein Gewitter und wird vom Blitz getroffen. Was vorher schon tot war ist jetzt noch toter – doch einer hat überlebt und landet in einer kleinen Siedlung auf dem Tisch eines Händlers. Das einzige was man bei sich hat ist eine seltsame Tätowierung und ein PDA mit der Nachricht „Töte Strelok“. Das bleibt dann auch fürs Erste mal unsere Hauptaufgabe auf dem Weg zum Showdown am berüchtigten Atomkraftwerk in Tschernobyl in der Ukraine. Dieser PDA nimmt so in etwa die gleiche Funktion ein wie der in Doom 3. Er gibt uns haufenweise Informationen über so ziemlich alles hier, listet unsere aktuellen Aufträge auf, eine nützliche Karte und die Stalker-Rangliste. Schon unsere ersten Schritte außerhalb des Händlerverstecks lassen uns erahnen: Diese Gegend ist alles andere als einladend, das war 1986 nach dem fürchterlichen Reaktorunfall so und das ist seit dem neuesten (fiktiven) Zwischenfall von 2006 nicht besser geworden. Zerstörte Häuserruinen, keine Zivilisten sondern Söldner und Banditen auf der Jagd nach Artefakten und dem Geheimnis von Tschernobyl. Dazu gesellen sich noch allerhand Mutanten-Vieh wie extrem aggressive Wildschweine, blinde Hunde oder die hinterlistigen Bloodsucker, der sich sogar unsichtbar machen kann um dann aus der Dunkelheit heraus anzugreifen wenn man es am wenigsten erwartet. Doch neben diesen weitesgehend offensichtlichen Gefahren gibt es noch die Anomalien, hervorgerufen durch die Unglücke, die überall verteilt auf uns warten. Diese können uns z.B. verstrahlen, herumwirbeln lassen, verbrennen, zerstückeln, usw. – ein guter Strahlenschutzanzug mit Kästen voller hochprozentigem Wodka und Strahlenschutzmitteln ist unabdingbar um hier zu überleben. Immer wieder findet unsere Spielfigur wertvolle Artefakte, die auch so ziemlich das einzig übrig gebliebene Rollenspiel-Element darstellen. Mit diesen sofort erkennbaren Steinen lässt es sich nämlich deutlich leichter durch die Lande ziehen: ein dickes Gesundheitsplus, Resistenz gegen Anomalien und Wunden lassen sich mit ihnen beispielsweise verbessern. Die Tatsache, dass sich Söldner und Banditen von Anbeginn der Zeit nicht riechen können und man so ob gewollt oder nicht dauernd zwischen die Fronten gerät, sei mal nur so beiläufig erwähnt. Das ist dann aber auch schon ein gutes Beispiel für die nach kurzer Zeit einfallslosen Nebenquests die neben der interessanten aber wirren Hauptstory verlaufen: Ständig werden irgendwelche Stellungen von Banditen angegriffen, nicht nur einmal sondern unzählige Male, diese lästigen Aufgaben kann man aber getrost liegen lassen. Großer Anlaufpunkt ist die Bar, zu der man sich erstmal vorkämpfen muss. Hier gibt es bessere Aufträge und sogar eine Arena mit interessanten Kämpfen. Ab hier zieht das Geschehen auch ungemein an, die Laborabschnitte gehören zu den absoluten Highlights und erzeugen eine unfassbar dichte Grusel- und Horrorstimmung obwohl ich noch immer nicht verstanden habe warum man Poltergeister erschießen kann...
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Und als STALKER ist man eine sehr begehrenswerte Trophäe – diese Abkürzung, auf unserem Arm tätowiert steht für Scavenger, Trespasser, Adventurer, Loner, Killer, Explorer and Robber. Frei übersetzt also ein PEAEMER - ein Plünderer, Eindringling, Abenteurer, Einzelgänger, Mörder, Entdecker und Räuber. Und genau so eine Person inklusive Gedächtnisverlust (scheint heute bei so gut wie jedem Spiel der Fall zu sein) verkörpert man. Es verschlägt einen durch eine große, durch Ladepausen verbundene Spielwelt mit Siedlungen, Städten, Militärkomplexen, Laboren und unterirdischen Einrichtungen. Dabei profitiert das Spiel von seiner packenden Atmosphäre: Ruinen, Anomalien, herumstreunende Tiere und Menschen, dazu Autowracks und Leichen... Nicht zu vergessen die beeindruckenden Wettereffekte sowie fließender Tag- und Nachtwechsel. Einfach vollkommen glaubwürdig dargestellt natürlich durch die Tatsache, dass die Entwickler selbst vor Ort waren und diese 30 Quadratkilometer große Spielwelt mit Hilfe von Fotografien erstellt haben. Hier sucht das Spiel vergebens nach gleichwertiger Konkurrenz. Ebenfalls sehr gut ist die künstliche Intelligenz von Mitstreitern und Gegnern, verantwortlich dafür ist vor allen Dingen das herausgetüftelte Lebenssimulations-System, was man so glaubwürdig bestenfalls noch in Gothic 1 und 2 sah. Dementsprechend knackig sind auch die taktischen Schießereien, besonders zum Schluss hin schlucken die Gegner magazinweise Munition ohne die richtig ausgewählte Waffenzusammenstellung. In seinem Verkaufsstatus 1.0 schummelt das Programm allerdings auch durch immer wieder respawnende Gegnermassen, die den Spielspass ohne Updates und hervorragende Fan-Modifikationen im Keim erstickten. Ebenfalls ärgerlich ist das fummelige Inventar, was anscheinend noch aus Anfangszeiten der Entwicklung stammen muss.
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Wenn man über dieses Programm schreibt muss man auch einiges an Vergangenheits- bewältigung aufarbeiten: So sollte es schon nach seiner offiziellen Vorstellung im Mai 2002 (angekündigt bereits 2001) bis zum Ende des Folgejahres unter dem Titel „Stalker: Oblivion Lost“ erscheinen. Die Entwickler GSC Game World hatten vor diesem ambitionierten Projekt mit Cossacks eine gute Taktikreihe etabliert und sich mit Codename Outbreak (vormals Venom, ebenfalls enorm lange Entwicklungszeit) auch bereits auf auf Shooter-Territorium gewagt um später auch noch das auf den Multiplayer fokussierten Firestarter zu veröffentlichen. Dies aber nur am Rande. Ein nichtlineares Action-Rollenspiel in einer frei begehbaren Welt ohne Ladepausen im Shooter-Gewand mit dem Hauptaugenmerk auf der Suche nach wichtigen Artefakten. Die Grafik war damals schon atemberaubend und sollte auch 5 Jahre später (natürlich heftigst aufgemotzt) nichts von ihrem Glanz einbüßen. An die angekündigte Solo-Spielzeit von 30-50 Stunden kommt das Endprodukt aber bei weitem nicht ran. Im Juli 2003 verkündet man das Erreichen des Alpha-Status inklusive Verschiebung auf September 2004 und der gleichbedeutenden Kampfansage an die 3 großen Shooter Half-Life 2, Doom 3 und Far Cry – die allesamt auch 2004 erschienen. Nur Stalker nicht, welches kurzerhand vor angepeiltem Verkaufsstart auf 2005 verschoben wird, wenig später sogar auf 2006. Mit der Veröffentlichung der Multiplayer-Betaversion Anfang 2007 schien dann endlich nach diesen Querelen ein Ende in Sicht und siehe da: Wenig später stand das Spiel in den Läden, zum Leidwesen der Fans nach der langen Entwicklungszeit völlig unverständlich nicht fehlerfrei und ohne viele angekündigte Features: Die Spielwelt durch Ladepausen zerstückelt, keine Fahrzeuge nutzbar genauso wie das Schlaf-Feature (später durch Modifikationen von Fans nachgereicht), respawnende Gegnermassen direkt vor dem Auge, Abstürze, Bugs und das nervige Essen-Feature... Neben dem Singleplayer-Modus gibt es auch noch den gelungenen Multiplayer mit den Modi Deathmatch, Team Deathmatch und Artefact Hunt. Vom Spielgefühl erinnert es stark an Counterstrike.
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Viele Fans waren enttäuscht und merzten durch die fragwürdige Update-Politik von Publisher THQ die gröbsten Fehler aus. In diesem Zusammenhang hervorzuheben sind die beiden sehr aktiven Communitys der Internetseiten Oblivion-Lost.de (Danke Bolm für deinen Mod) und Planet-Stalker.de! Darüber hinaus erschienen bereits 2 durchaus lesenswerte Romane zum Spiel. Die offensichtliche Inspiration zur Entwicklung nahmen sich die Entwickler wohl aus dem Film „Stalker“ aus dem Jahr 1979 vom russischen Regisseur Andrej Tarkowskij, dieser wiederum basierend auf dem Roman „Picknick am Wegesrand“. Mit Clear Sky ist schon das offizielle Prequel für Anfang 2008 geplant, mal schauen ob es wieder so eine nicht enden wollende Wartezeit gibt.
Abschließend bleibt zu sagen, dass STALKER: Shadow of Chernobyl wahrscheinlich einer der besten Shooter der letzten Jahre ist, allerdings auch erst durch das Durchhaltevermögen und Kreativität der Fan-Community´s. Und dafür sollten die Entwickler dankbar sein.
Gameplay:
Sonntag, 11. November 2007
Call of Duty 3 (PS3 Review)
Genre: Ego-ShooterAlterseinstufung: USK ab 18
Ganz schwer ist es bei dieser Reihe allerdings eine Story zu beschreiben, denn es gibt in diesem Sinne eigentlich keine. Man spielt immer nur kleinere Episoden mit farblosen und Charakterlosen Helden, die eine Identifikation mit der Spielfigur schon von vornherein im Keim ersticken. Ab und an schreit ein Vorgesetzter oder Kamerad schon mal unseren Namen, wenn die Kollegen Hilfe brauchen, denn wir sind so was wie das Mädchen für alles. In den guten Zwischensequenzen in Spielgrafik erfährt man leider auch nicht mehr. Man sollte sich schnell damit abfinden irgendeinen Soldaten zu spielen; um genauer zu sein abwechselnd ein amerikanischer, englischer, polnischer und kanadischer Soldat... Also haben wir schon mal: Story fürn Popo, Hauptcharakter fürn Popo... Quasi Call of Deja Vu 3... Nun ist es in dieser Spielreihe allerdings so dass das Missionsdesign den Unterschied macht und das schafft das Spiel anfangs auch wirklich in guter alter Manier. Das simple Tutorial schnell hinter sich gebracht geht es auch schon zum ersten Einsatz in ein kleines Dorf voller feindlicher Nazis. Willkommen im 2. Weltkrieg! Das hohe Niveau kann der Titel leider nur wenige Missionen lang anhalten, immer wieder stellt sich Routine ein wenn man von Deckung zu Deckung robbt, sich schon mal an ein Geschütz stellt oder die üblen Fahrzeugmissionen mit Panzer und Auto hinter sich gebracht hat. Im Gegensatz zu den anderen Weltkriegsshootern hat man hier fast ausschließlich immer Kameraden um sich, die einem aber unglaublich oft im Wege stehen oder nicht mal in der Lage sind vernünftig eine Treppe hochzulaufen. Im gesamten Spielverlauf bekommt man so den Eindruck als wäre der Krieg von jeweils einem Ami, Engländer, Polen und Kanadier gewonnen worden. Anders kann ich die unzureichende Intelligenz von Freund und Feind nicht beschreiben, denn ebenfalls die Widersacher bestechen mehr durch Masse als Klasse und sprießen teilweise wie Pilze aus dem Boden. Für ein bisschen Abwechslung sorgen besondere Situationen, wenn z.B. ein Gegner hinter einer Ecke auf uns lauert um uns zu überfallen: Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt und diesen kann man nur durch Schütteln des Controllers und das Drücken von vorgegebenen Tastenfolgen überstehen. Dagegen immer wieder langweilig: Das Anbringen von Sprengsätzen an Geschützen per Gamepad drehen und 2 Tasten drücken...
Fazit: Alles in Allem bleibt Teil 3 allerdings der schwächste Teil der Reihe – auch und besonders im Hinblick auf das gerade erschienene Call of Duty 4: Modern Warfare, welches grafisch und spielerisch mehr als einen Schritt nach vorne ist. Also: Geld sparen und in den neuen Teil investieren denn Call of Duty 3 ist nur solide Actionkost im abgenutzten 2. Weltkrieg.
Mittwoch, 7. November 2007
DVD Review: Stirb Langsam 4.0 (Einzel Disc)

Drehbuch: Doug Richardson, Mark Bomback
Produzent: Arnold Rifkin, Bruce Willis, John McTierman
Cast: Bruce Willis, Maggy Q, Christina Chang, Jeffry Wright, Justin Long u.v.m.
Genre: Action
FSK: 16
Länge: 123 Minuten
Veröffentlichung: 02.11.2007
Bildformat: Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch
- Audiokommentare
- 4 unveröffentlichte Szenen
- Gag Reel
- 2 Featurettes
Eine neue Art von Terrorismus bedroht von Washington, D.C. aus die USA. Die brandgefährliche Organisation des genialen Kriminellen Greg plant zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli alle Computernetzwerke des Landes zu kappen und so die Infrastruktur - Transportwesen, Kommunikation, Strom - lahmzulegen. John McClane muss einspringen, da alle anderen Versuche, das teuflische Komplott zu verhindern, fehlschlagen. Mit Old-School-Methoden und der Hilfe von Hacker Matt legt McClane los.
John McClane is back. Was für ein Comeback. In Stirb Langsam 4.0 hat Bruce Willis bewiesen das er es noch drauf hat. Manno man. Der Film bietet von anfang bis ende eine Gute Story, Tolle Effekte und gute Action. Es tritt keine langeweile auf. Bruce Willis spielt für sein alter noch sehr gut. Und seine typischen John McClane Sprüche sind auch wieder reichlich vorhanden. Kommt zwar meiner Meinung nach nicht ganz an die ersten teile von Stirb langsam herran, aber trotzdem ist Stirb Langsam 4.0 eine würdige Fortsetzung. Für Actionfans ein muss, sich diesen Film anzuschauen.
10/10 Punkte

Leider sieht man in machnen Szenen das sie am Computer erschaffen wurden. Darunter leidet auch das Bild. Besonders bei den großen Stunts. Aber das ist minimal. Ansonsten hat man immer ein Klares und scharfes Bild.
08/10 Punkte

Selbst bei Schnellen Szenen bleibt der Ton klar. Die Boxen der Soroundanlage werden gut gefordert bei der ganzen Action.
10/10 Punkte
Extras:Die Extras dieser DVD können sich sehen lassen. Viele Interessante Extras. Audiokommentare, Musikvideos und und und. Man sollte sich auf jendenfall die Outtakes mal anschauen. Lohnt sich wirklich.
09/10 Punkte
Jeder der, Stirb Langsam 1-3 im Regal zu stehen hat, sollte sich auf jedenfall den 4. Teil auch noch zulegen. Für wenig Geld bekommt man ne Menge geboten. Einen Tollen Film und viele Interessante Extras.
Sonntag, 28. Oktober 2007
Sam & Max Season 1 (PC-Review)
Genre: Point & Click AdventureErschienen: August 2007 für PC
USK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß & 14 JuSchG

Wie bereits angedeutet wird Sam & Max im Episodenformat veröffentlicht, vorerst nur im Internet und mit magerer Spielzeit von 1,5 bis 3 Stunden pro Episode. Doch Gerüchte sollten sich bestätigen, wonach die ersten 6 Episoden als Staffel 1 zusammengefasst auch in den Händlerregalen steht. Mit einigen Monaten Verspätung versteht sich. Seit August 2007 aber auch endlich in Deutschland. Als Besitzer der CD-Version im Pappkarton machte ich alle Höhen und Tiefen von Ankündigungs- und Einstellungshickhack durch und kann nun sagen: Sam & Max sind zurück, sie haben noch immer ihre Macken aber sie sind immer noch verdammt lustig! Hinter der Fassade von süßen und knuddeligen Tierdetektiven verbirgt sich Sarkasmus, bitterböse Satire und bissiger Humor wie man ihn noch selten erleben darf. Willkommen in der verrückten Welt von Sam & Max.
Nun aber genug der Beweihräucherung und auf ins Abenteuer: Sam, der ewig sarkastische Hund und sein stets Gewaltbereiter Hasenfreund Max finden sich zum Anfang jeder Episode in ihrem Büro wieder. Ihr Vorgesetzter ruft an und vertraut sie mit ihrem neuesten Fall. Kurz im kleinen unaufgeräumten Büroraum umgesehen ob nicht doch etwas Nützliches rumliegt und schon geht’s an die frische Luft. In dem kleinen Stadtausschnitt gibt es immer 2 Anlaufpunkte: Sybill´s und Bosco´s Null Service Shop. Sybill verdient ihr Geld in jeder Folge mit einer anderen Arbeit, sie ist sich für keinen Job zu Schade. Der unter Verfolgungswahn leidende Bosco führt einen kleinen Supermarkt, dessen Kundenkreis recht überschaubar ist: Sam & Max. Er verkauft allerlei abstruses Zeug mit horrenden Preisvorstellungen. So erweist sich das völlig überteuerte Wahrheitsserum als handelsüblicher Wodka. Was sich beispielsweise hinter dem Abhörgerät oder der biologischen Waffe in den anderen Episoden verbirgt wird mal nicht verraten. Um sich vor seinen Feinden (z.B. die amerikanische Regierung, Spielzeugmafia, usw.) zu schützen verkleidet sich Bosco. Lacher sind garantiert.
Ein paar nervige Gesellen feiern bereits in Culture Shock ihr Debut: Die Limo-Lauser. Da wäre das Vierauge Brilli, Glubschi und der Limo-süchtige Strulli. Hier sind die Namen Programm. Diese 3 Gesellen tauchen immer wieder in den Episoden auf und gehören zum Bestandteil des Rätseldesigns. In den weiteren Verlauf der Episoden gibt es noch mehr völlig verrückter Charaktere, wie z.B. ein Schauspielerndes Hühnchen, eine Talkshowmoderatorin mit Diva-Allüren, die Ratte Jimmy Zweizahn, die lebendig gewordene Statue von Abraham Lincoln oder Reiner Segen, der noch zu einer wichtigen Person in der letzten Episode wird. Jede Episode hat darüber hinaus noch spezielle Schauplätze, wie z.B. ein Theater, das Weiße Haus, ein Spielcasino oder den Mond. Zu erreichen sind diese immer mit dem Desoto-Polizeiwagen.
Durch die recht wenigen Schauplätze spielt man sich in alt bewährter Point & Click Manier, auch hier wie es heute zum guten Ton gehört vollständig in 3D. Per Multiple-Choice-Fenster kommuniziert man mit den anderen Personen. Steuern darf man übrigens nur den Hund Sam, Max ist aber immer dabei, macht Grimassen, reißt dumme Sprüche und gibt mehr oder weniger hilfreiche Tipps. Es lohnt sich durchaus jede Gesprächsoption wahrzunehmen, was hier an genialen Dialogen abgefeuert wird lässt kein Auge trocken. Ab und zu muss aber auch der richtige Spruch zum richtigen Zeitpunkt ausgewählt werden, man kommt aber nur selten an abweichend dämlichen Dialogoptionen vorbei. Der Wortwitz bleibt trotz der Übersetzung ins Deutsche übrigens wohltuend oft erhalten: Was am unübersetzbaren wegfällt wird halt mit der deutschen Sprache wieder weg gemacht.
Am besten gefallen hat mir übrigens die Episode Abe Lincoln must die – was hier an politischer Satire und Wortwitz aufgefahren wird ist schlicht und ergreifend genial. Culture Shock, Situation Comedy sowie The Mole, the Mob and the Meatball nehmen sich nicht viel, bieten sehr logische Rätsel. Dagegen fällt Reality 2.0 stark ab, das Thema Internet und Computer ist sehr speziell aber da hätte man mehr draus machen können. Das abschließende Bright Side of the Moon will ein bisschen zuviel des Guten, ist aber ein würdiger Abschluss.
Lässt man aber all diese negativen Punkte beiseite und sieht man sich an, was sich die Entwickler für die zweite Staffel vorgenommen haben – eben auch die Behebung der von mir angesprochenen Fehler – so lässt sich festhalten: Sam & Max sind wieder da und so schnell werden sie nicht vom Bildschirm verschwinden.
Fazit: Fast perfekter Adventure-Spass für Einsteiger, Profis sind unterfordert
War Song:
Tipp: Bei youtube gibt es noch viele alte Folgen der Cartoon-Serie, einfach mal reinschauen.
Freitag, 26. Oktober 2007
F.E.A.R. (PS3-Review)
Genre: Ego-ShooterErschienen: Anfang 2007 für PS3 (PC: 2005, Xbox360: 2006)
USK: keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG

Im Prinzip macht ja jeder Shooter das Gleiche: Erschieße alle Gegner, drücke mal hier ein paar Schalter beziehungsweise Hebel, such dir ne Katze als Schalldämpfer... Moment, das ist was anderes... Die große Stärke von FEAR sind die Schießereien: Das fängt bei den durchschlagskräftigen Waffen an, die unübertroffene Präzision der Steuerung auch auf Konsole (!!!) und natürlich die unglaublich stylische Zeitlupenfunktion. Diese Effektumsetzung lässt jeden Matrix-Kinofilm und jedes Max Payne alt aussehen. Die Kugeln zischen dem Spieler mit ihrem Schweif nur so um die Ohren während Querschläger Funken sprühen lassen. Diese Funktion sollte man mit Bedacht und Taktik einsetzen, denn die Gegner verlangen dem Spieler schon auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad alles ab. Nicht umsonst gelten die Widersacher in diesem Spiel noch heute als die Schlausten: Deckung suchen, sich von der Seite anschleichen, Absprachen untereinander - einfach genial umgesetzt. Deshalb spielt man FEAR!FEAR spielte man vor 2 Jahren auf PC auch wegen seiner detaillierten Grafik, die neben den oben bereits gelobten Effekten und Animationen, dem beeindruckenden Zusammenspiel von Licht und Schatten allerdings auch zur Sterilität und Abwechslungsarmut neigt. Die Räume sind größtenteils leer oder mit 08/15-Equipment-Sets ausgestattet. Die Konsolenumsetzungen wurden in dieser Hinsicht leider nicht aufgebohrt - ganz im Gegenteil: An jeder Ecke sieht man die Probleme der Entwickler mit den Portierungen. Größtenteils matschige Texturen, Ruckeleinlagen und ewig lange Ladezeiten. Die PC-Version ist noch immer die beste im direkten Vergleich!

Die Gegner verhalten sich wie bereits beschrieben sehr clever, allerdings fehlt es auch hier an der absoluten Abwechslung. An späteren Stellen nerven Decken-Geschütze und fliegende Drohnen. Hier und da mal ein extra knackiger Zwischengegner wäre sehr nett gewesen. Die Schockeffekte haben die Zockergemeinschaft schon immer zweigeteilt. Die Gruseleinlagen im Stil von Horrorfilmen wie The Ring oder The Grudge sind eben nicht jedermanns Geschmack. Richtig erschreckt habe ich mich nicht, die gelungene düstere Atmosphäre kann man dem Titel aber keinesfalls absprechen. Die klug eingesetzte Musikuntermalung tut dieser Atmosphäre keinen Abbruch, man sollte in dieser Hinsicht aber zum englischsprachigen Pendant greifen, da dieser auch ohne Schnitte auskommt. Der Spass dauert auch leider nur maximal 8 Stunden dafür ist er fast eine ganze Klasse besser als Resistance.Donnerstag, 25. Oktober 2007
DVD/ HD DVD Details zu "Transformers"
Bildformat: 2,35:1Tonformat: Deutsch, Englisch und Türkisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Extras
- Audiokommentar von Michael Bay
DVD Details - 2 Disc Special Edition/Sonderverpackung

Bildformat: 2,35:1Tonformat: Deutsch, Englisch und Türkisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Extras
- Audiokommentar von Michael Bay
- Unsere Welt
- Menschliche Alliierte – Informationen zur Auswahl der Schauspieler und was sie auf dem Set erlebten.
- Ich kämpfe gegen gigantische Roboter– Zeigt das militärische Training, das Josh Duhamel und Tyrese Gibson für ihre Rolle absolviert haben, und die verschiedenen Stunts, die die Schauspieler machten.
- Schlachtfeld – Informationen über die offiziellen Berater des Verteidigungsministeriums und der Luftwaffe, die mitgewirkt haben, um dem Film Authentizität zu verleihen, sowie über die wichtigsten Orte, für die die US-Regierung eine Dreherlaubnis erteilte.
- Ihr Krieg
- Der Aufstieg der Roboter – Zeigt, wie in Zusammenarbeit zwischen Hasbro Grafikern und Michael Bay die Spielzeuglinie zum Leben erweckt wurde.
- Die AUTOBOTS – Michael Bay spricht über seine Arbeit mit der Firma Chevrolet und ihren Konstrukteuren sowie über die Modifikationen, die an den Autos für den Film vorgenommen wurden.
- Angriff der DECEPTICONS – Die Militärberater berichten über die „Spielzeuge“, die mit ihrer Erlaubnis für die Produktion übernommen wurden: Flugzeuge vom Typ F-22 Raptor, Osprey und A-10 Warthog.
- Hintergründe des Allspark – Die Digitalkünstler sprechen über die Herausforderungen, die die lebensechte Umsetzung der TRANSFORMERS darstellte.
- Da steckt mehr dahinter
- Vom Drehbuch ab in den Sand: Der Angriff von SKORPONOK in der Wüste – Ein detaillierter Einblick in die Entstehung dieser gewaltigen und schwierigen Szene vom ursprünglichen Drehbuchentwurf bis zur Produktion und den visuellen Effekten.
- Konzepte – Frühe Entwurfszeichnungen der Roboter.
- Trailer
HD DVD Details
Bildformat: 2,35:1Tonformat: Deutsch, Englisch und Französisch 5.1 Dolby Digital Plus
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Französisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch und Schwedisch
Extras
- TRANSFORMERS Heads Up Display - In diesem Modus können die Zuschaür während des Films Textinfos zur Produktion einblenden. Bei bestimmten Sequenzen haben sie die Möglichkeit, B-Roll- und Video-Material mit Bay, Spielberg und anderen Beteiligten in einem Bild-im-Bild-Fenster einzublenden.
- Die Web-Features im Transformers Intelligence Mode bestehen aus:
- Transformationsmodus
- Stärkeanzeige
- Waffenmodus
- Roboter-Biografie
- In Scene-Anzeige
- Text-Ticker
- GPS
Montag, 22. Oktober 2007
DVD Review: Hot Fuzz - 2 Abgewichste Profis (Einzel DVD)

Drehbuch: Edgar Wright, Simon Pegg
Produzent: Nira Park, Tim Bevan
Cast: Simon Pegg, Timothy Dalton, Martin Freeman u.v.m.
Genre: Action/Komödie
FSK: 16
Länge: 116
Veröffentlichung: 18.10.2007
DVD Details:
Bildformat: Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Englisch, Dolby Digital 5.1 in Russisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Extras:
- Audiokommentar mit Simon Pegg und Edgar Wright
- Unveröffentlichte Szenen mit optionalem Audiokommentar
- Verpatzte Szenen
- Der Mann, der ein Schnüffler war
- Wilde Rhythmen
- Die andere Seite
- Storyboards
- Original-Trailer
Nicholas Angel ist ein Supercop. Dass die Arrest-Rate des humorlosen Vorzeigebeamten glatte 400 Prozent über der seiner neidischen Kollegen liegt, macht ihn herzlich unbeliebt. Deshalb wird er von Chief Inspector Kenneth kurzerhand zum Sergeant befördert und ins Provinzkaff Sandford verbannt. Sogleich setzt sich der übereifrige Hotshot in die Nesseln - auch beim neuen Partner, dem schwerfälligen Danny Butterman, mit dem er fortan Schwäne fangen muss. Doch dann kommt es zu einigen dubiosen Unfällen.
Hot Fuzz ist eine Actionkomödie die man schon lange nicht mehr in der Art hatte. Witzige Gags, viel Action, Brutale Kills und sogar Spannend. Jeder Gag ist ein lacher wert. Es gibt zwar ein paar sachen die mir nicht so gefallen haben aber in großen und ganzen ist Hot Fuzz einer der besten Actionkomödien der letzten Jahre. Wer auf Action, Witz und Spannung steht, sollte sich diesen Film auf jedenfall anschauen. Man wird es nicht bereuen. Bei Shaun of the Dead fand ich die beiden Hauptdarsteller nicht sehr gut, aber bei Hot Fuzz haben sie mir sehr gefallen. Hat richtig Spaß gemacht die beiden in ihrer Rolle zu sehen.
09/10 Punkte
Das Bild ist in großen und ganzen ganz gut. In einigen Szenen ist es etwas Unscharf aber das fällt nich weiter auf.
08/10 Punkten
Sei es bei den Dialogszenen oder bei den Actionszenen. Man hat immer einen klaren Ton. Man versteht alles. Selbst bei den Actionszenen wo die Boxen gefordert werden, hat man immer einen klaren Ton. So macht das Spaß.
10/10 Punkten
Für eine Einzel DVD bietet die DVD eine menge Extras. Audiokommentare, Interviews und und und. Lohnt sich auf jedenfall da mal reinzuschauen. Besonders die Unveröffentlichten Szenen sind sehr Interessant.
10/10 Punkten.
Für wenig Geld bekommt man eine Menge geboten. Einen guten Film und eine menge Extras. Wer auf dieses genre steht, sollte sich den Film zulegen. Man wird es nicht bereuen.
Samstag, 20. Oktober 2007
Eindrücke zu Overclocked...
Hin und wieder gibt es sie, die kleinen Überraschungen, die niemand so wirklich auf der Rechnung hat: So ein Fall scheint auch das erst kürzlich erschienene PC-Adventure Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt zu sein. In diesem interessanten interaktiven Thriller verkörpert man David McNamara, seines Zeichens Spezialist für forensische Psychatrie. 5 verwirrte junge Menschen werden in New York gefunden und die Aufgabe des Spielers besteht darin herauszufinden was passiert ist denn es gibt offensichtlich Verbindungen zwischen den Fünfen. In Rückblenden steuert man diese Personen, dabei setzt das Spiel geschickt Kameraperspektiven ein, die sonst nur in Filmen und Fernsehserien zum Einsatz kommen, wie z.B. der geteilte Bildschirm. Ein besonderes Lob geht an die fantastischen und detaillierten Zwischensequenzen.Schon mit The Moment of Silence aus dem Jahre 2004 haben die deutschen Entwickler von House of Tales bewiesen, dass sie packende und überraschende Erwachsenen-Adventures mit gutem Charakterdesign erschaffen können. Klar scheint auch Overclocked seine offensichtlichen Mängel zu haben, allerdings wird man derzeit kaum ein besseres und stimmungsvolleres Spiel aus dem Genre finden. Ich jedenfalls habe nach der Demoversion sofort zugeschlagen, der Amazon-Preis von 33,89 € ist eine echte Preisempfehlung.
Eindruck: sehr gut
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Ankündigung von Street Fighter IV
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Die Simpsons (PS3 Demo-Review)
Sie sind einfach nicht totzukriegen: Die gelben Knolleköpp, wie mein Vater immer zu sagen pflegt, grob geschätzt seit Ende des 2. Weltkriegs bereichern sie unser Vorabendprogramm. Der Erfolg des Kinofilms und der nicht enden wollenden Serie zieht natürlich auch Videospielumsetzungen. Bislang eher schlecht als recht. Doch nach dem durchaus gelungenen GTA-Klon Hit & Run hat EA ein neues Eisen im Feuer. Mit der Demoversion haben sie allerdings niemanden einen Gefallen getan.

Ein simpler Knopfdruck lässt den Spieler zwischen den beiden spielbaren Charakteren wechseln, wobei man in diesem Level mit Bart allein auch gut bedient wäre. Homer lasse ich getrost links liegen, der kümmert sich um die nervigen Krusty-Spielzeuge, die immer wieder erscheinen aber mit simplen Schlägen kein Problem darstellen. Darüber hinaus brauche ich seine herausragenden Fähigkeiten sich als Kugel aufzublähen um durch die Gegend zu rollen einfach nicht. Die Rülps- und Pfurz-Einlagen sind mehr als peinlich und spiegeln leider im negativen Sinne die Qualität der letzten Episoden wieder. Zudem scheint sich die Lebensenergie selbst zu regenerieren. Zufälligerweise steht aber auch ein Krusty-Imbiss inmitten des Levels, der auf Knopfdruck leckere Burger ausspuckt. Folgendermaßen bin ich also vorgegangen: Als Bart ins Bartman-Kostüm geschlüpft, Steinschleuder gezogen und auf die Rückenklappen der Reklame draufhalten. Trifft man eine Klappe heißt es eine höhere Ebene zu finden oder sich per Seil hochziehen um die Mechanik zu zerstören, denn das Monster zeigt sich nur für kurze Zeit benommen und läuft sonst sehr berechnend durch den kleinen Levelabschnitt. Geübte Spieler haben diese Prozedur bereits nach weniger als 5 Minuten absolviert. Hat man dies geschafft so präsentiert sich noch eine Zwischensequenz und ein ansehnlicher Trailer. Spielbares Material wäre allerdings erfreulicher gewesen.

Das Gameplay lässt sich also mit einem Begriff umschreiben: 08/15 Jump & Run mit Schießeinlagen. Der große Pluspunkt ist die ansprechende Präsentation: Fans und Fernsehgucker fühlen sich wie in einer echten Episode, so liebevoll ist die Grafik. Weiterer Pluspunkt ist die Originalgetreue Vertonung. Leider fehlt es der Steuerung am Feintuning: Steht man z.B. zu nahe an einem Gebäude oder Zaun, so offenbart die Kameraführung vermeidbare Schwächen. Darüber hinaus fühlt es sich wirklich sehr nervös an. Mal schauen ob sich bis zum Release noch etwas tut.Abschließend bleibt zu sagen, dass der gewählte Abschnitt keine gute Wahl ist. Man wirft nicht einfach so einen Spieler in einen Zwischengegner-Kampf. Der Medal of Homer Abschnitt wäre sehr reizvoll gewesen. Leider ist der Umfang für eine Demoversion eine Frechheit, für einen bleibenden Eindruck reicht dies nicht. In der Wertung habe ich bereits einen kleinen Simpsons-Bonus mit eingerechnet.
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Exodus from the Earth (PC Demo-Review)
Unter "Exodus" versteht man im Allgemeinen einen Ausgang, z.B. den berühmtesten Exodus der Israeliten aus Ägypten. Auch beim neuesten Ostblockshooter sollte man schnellstens die Tür zum Ausgang finden um nicht unnütze Zeit mit diesem 08/15-Shooter zu verplempern.
2 Missionen stehen mir zur Auswahl, ich tippe mal die erste an. Nach einer kurzen Ladezeit steh ich schon wie die Axt im Walde, denn außer mit dieser und einer kümmerlichen Pistole bin ich anfangs nicht ausgestattet. Vor mir tippelt eine kleine Maus herum, die ich erst bei näherem Hinsehen als solche identifizieren konnte. Glücklich sieht sie nicht aus, wahrscheinlich auch auf der Suche nach dem Ausgang. Ich erlöse sie ohne zu zögern... Auch die ersten Gegner, die völlig ungelenk aus den Türen ohne Sinn und Verstand aus den Türen herausgestürmt kommen erlöse ich schnell. Schon habe ich die erste richtige Waffe in den Händen, eine sehr genaue Schrotflinte, deren Effektivität auch auf größere Distanzen wenn man sie in den winzig kleinen Levelabschnitten so bezeichnen kann keine Wünsche offen lässt. Die Gegner scheinen übrigens Klone zu sein. Soviel mal wieder zur Widersachervielfalt aus dem Baukasten...In einer Art Garage angekommen (es ist wirklich sehr schwer jedem Raum eine Bezeichnung zu geben weil alles so verdammt gleich aussieht) stellt sich schon das erste "Physikrätsel" vor: Vor einem Gefährt, dem vorne rechts ein Reifen fehlt stehen 2 Kisten mit denen ich mir den Weg in die nächste, höher gelegene Ebene wage. Bei Half Life 2 war das noch sehr cool, aber das ist leider auch schon 3 Jahre her jetzt. Und was wäre ein Shooter ohne Hebel ziehen und Schlüsselkarten suchen. Wahrscheinlich ein guter und innovativer Shooter...

Sehr abrupt ist der erste Level vorbei ohne überhaupt einen einzigen, winzigen Storyschnipsel Preis zu geben. Die Geschichte spielt sich anscheinend nur vorm Levelstart auf dem Ladebildschirm ab, den ich allerdings mangels Russisch-Kenntnisse nicht entziffern kann. Der zweite Level bringt auch keine Besserung: Das Wasser langweilt mich und mir kommt es bald so vor, als wenn die verwendete Riposte-Engine ein Relikt vergangener Unreal-Anfangszeiten wäre. Effekte gibt es so gut wie keine, lediglich die solide Glasdarstellung und die Wasserperlen nach dem Auftauchen lösen so etwas wie Euphorie aus. Ach Entschuldigung, das war nur ein Pfurz...Nachdem ich 2 Hebel betätige um die nächste Ebene zu erreichen und mich die ersten Schüsse der Feinde erledigen freue ich mich und betätige den Exodus-Knopf. Am ehesten vergleichen lässt sich Exodus from the Earth noch mit dem kürzlich erschienenen Red Ocean, welches aber im direkten Vergleich nicht nur durch bessere Grafik und Spielbarkeit abschneidet. Wer unbedingt mal einen ordentlichen Ego-Shooter aus Russland spielen möchte soll sich mal an Übersoldier 1 oder You are empty probieren. Wer trotzdem neugierig geworden ist saugt sich die Demo hier oder informiert sich auf der Homepage. Danke nochmals an Carver aus dem GSPB, wenn ich dich demnächst nach nem Demolink zu nem mir unbekannten Spiel frage, sag einfach NEIN...
Dienstag, 9. Oktober 2007
Soldier of Fortune 3: Gameplay-Szenen
Erscheint am 21. November für PC, PS3 und Xbox360.
Sonntag, 7. Oktober 2007
DVD Review: 300 (Einzel DVD)
Regie: Zack SnyderDrehbuch: Kurt Johnstad, Michael Gordon, Zack Snyder
Produzent: Frank Miller, Jeffrey Silver, Mark Canton
Cast: Gerald Butler, Kelly Craig, Tom Wisdom, Dominic West u.v.m.
Genre: Monumentarfilm/Action
FSK: ab 16 Jahre
Länge: 116
Veröffentlichung: 24.08.2007
DVD Details:
Bildformat: Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Extras:
- Audiokommentar von Regisseur Zack Snyder, Drehbuchautor Kurt Johnstad und Kameramann Larry Fong
Es ist das letzte Aufgebot: 300 loyale Elite-Kämpfer stehen König Leonidas von Sparta bei, als er 480 vor Christus in den Krieg zieht. Geradezu lebensmüde mutet sein Versuch an, sich dem in die Hunderttausende gehenden Heer von Perserkönig Xerxes entgegenzustellen, der in Griechenland eingefallen ist und das Land unterjocht. Leonidas beabsichtigt das Abendland in der Enge der Thermopylen verteidigen zu können. Zunächst stellen sich tatsächlich Erfolge ein - bis Verrat und Neid den Plan torpedieren.
300 ist ein Effektfilm vom feinsten. Dafür das dieser Film komplett im Studio gedreht wurde, hat man es geschaft einen Film der Extrasklasse zu erschaffen. Es wirkt alles so echt, die ganze Kulisse. Die Story wurde sehr gut umgesetzt. Die Tapferen Spartaner die sich zu wehr setzen. Die Schauspieler wirken auch sehr überzeugend. Jeder einzelne hat seine sache sehr gut gemacht. Ein toller Monumentarfilm den man sich auch desöffteren mal anschauen kann.
09/10 Punkte
Bild:Das Bild ist weitesgehend Scharf. Es gibt zwar ein paar Szenen die Etwas unscharf und unübersichtlich wirken.
08/10 Punkte
Ton:Zu so einem tollen Film gehört auch ein Klasse Sound. Und dieser Film hat diesen Sound. Im ganzen Film hat man einen klaren Ton. Da gibt es nichts zu bemängeln.
10/10 Punkte
Extras:An Extras bietet die DVD leider nur einen Audiokommentar von Regisseur Zack Snyder, Drehbuchautor Kurt Johnstad und Kamermann Larry Fong. Interessant ist dieser Kommentar natürlich auch, aber leider gibt es keine weiteren Extras auf dieser DVD.
Für den kleinen Geldbeutel ist dieses DVD auf jedenfall geeignet. Wer keine Extras brauch sondern nur den Film genießen will, sollte sich diese Scheibe zulegen.

